10 Tipps für den schön gedeckten Tisch

Aug 9, 2008 von


Das Auge isst mit – das ist in der Tat nicht nur beim Essen so. Wir achten auch beim Kauf von Lebensmitteln auf Qualität, Aussehen und möchten für unser Geld nur die beste Ware haben. Bei der Zubereitung und beim Anrichten spielt die Ästhetik ohne Frage eine große Rolle – niemand möchte lieblos gefertigte Speisen zu sich nehmen, die einfach nur auf dem Teller ohne Ordnung oder Sinn angerichtet wurden. Sieht das Essen gut aus, schmeckt es glatt doppelt so gut. Aber was macht das leckerste Essen her, ohne einen schön gedeckten Tisch? In dekorativer Umgebung und mit einer attraktiv hergerichteten Tafel lässt sich die Mahlzeit wesentlich besser genießen.

Warum also nicht mal mehr Initiative auf den Abendbrotstisch bringen?

  1. Als erstes sollten alle Utensilien vom Tisch verbannt werden, die für das Mahl störend sein könnten. Damit sind Fernbedienungen, Zeitschriften, Briefe, Stifte und dergleichen gemeint. Diese Gegenstände lassen die Gedanken während des Essens auf andere Dinge lenken, wie zum Beispiel: Was kommt heute Abend wohl im Fernsehen? Hab ich die Rechnung schon bezahlt? Was hat mein Lieblingsmagazin eigentlich zu berichten? Und so weiter… Ein ruhiges und besinnliches Essen sollte immer ohne Sorgen und Alltagsstress vollzogen werden. Nebensächliche Dinge stören die Besinnlichkeit in hohem Maße.
  2. Die Wahl des Geschirrs ist ein weiterer wichtiger Punkt auf der Liste. Zusammengehörige Teller, Schüsseln und Saucieren harmonisieren sowohl auf dem Tisch als auch im Auge des Betrachters erheblich. Verschiedene Sorten von Tellermustern stören nicht nur das Ensemble, sondern wirken zudem auch ungeschickt und sehen unbeholfen aus.
  3. Auch die Wahl der richtigen Gläser sollte mit dem restlichen Design übereinstimmen. Ein Weißweinglas möchte auch als dieses genutzt werden. Kenner sehen den Unterschied zwischen Sekt-, Rotwein- und Weißweingläser sofort – um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, sollten diese an ihrem Platz auch für dessen Sinn genutzt werden.
  4. Vielleicht nicht sonderlich wichtig, aber dennoch von hohem Rang hat die Bedeutung an vierter Stelle: der Nutzen von richtigem Besteck an seinem Platz neben dem Teller. Die Gabel gehört weiterhin links und das Messer an rechter Stelle. Diverse weitere Gabeln, wie beispielsweise die Salatgabel, gehören neben die linke Gabel und das Fischmesser haben auch den Platz neben dem Messer rechts einzunehmen. Schön angerichtet und stilvoll besetzt macht sich dies auf dem gedeckten Tisch sehr vorteilhaft.
  5. Auch der fünfte Platz sollte nicht vernachlässigt werden: die passende Serviette auf dem Teller, vielleicht noch ansehnlich gefaltet, sollte auf jedem Fall mit dem Rest der Tischdekoration harmonieren. Sie ist natürlich unerlässlich, um kleine Malheure zu beseitigen und sich nach dem Essen den Mund von Resten zu säubern.
  6. Nicht ganz unwesentlich ist auch die Wahl des Tischschmuckes. Wer sich für ein Blumenbukett entschließt, wäre vielleicht mit seasionell hergerichteten Gestecken gut Beraten. Ein frühlingshafter Strauß in der Tischmitte, ein sommerliches Gesteck, ein bunter, herbstlicher Dekoteller oder ein weihnachtlicher Tischschmuck ist nicht nur für das Auge eine Wohltat. Schöpferisches Können und Kreativität zeichnen sich hier in überragender Weise aus und machen die Tafel einmalig.
  7. Die Wahl der Tischdecke ist nicht minder zu betrachten. Ob kleine Sets oder Tischläufer. Mit der Wahl des Blumengesteckes oder anderen dekorativen Ensembles, sollte auch die Tischdecke übereinkommen und nicht miteinander konkurrieren oder sich gar farblich beißen. Schlicht und elegant sind auf jeden Fall hellere Farbtöne.
  8. Nicht zu vergessen dürfte auch die Wahl der Sitzordnung sein. Es ist zu beachten, dass Stühle und Geschirr sowie Besteck unmissverständlich zu einander gehören. Es sollte nichts zu gequetscht oder ohne unmissverständliche Planung wirken. Die richtige Anordnung und Sortierung ist hier also nicht zu umgehen.
  9. Dürften die letzten Punkte nicht sonderlich schwierig zu beachten sein, ist der vorletzte Punkt dennoch auch interessant und sehr wichtig. Man sollte bei dem Aufdecken von Schalen und Schüsseln nicht vergessen, dass diese auch gut erreichbar sind. Bei größeren Festlichkeiten sollten vielleicht mehrere Schüsseln mit Gemüse und Saucen bereit stehen, damit während des Essens nicht andere Leute durch Weiterreichen gestört werden.
  10. Der letzte Punkt ist auch maßgeblich für eine schön gestaltete Tafel: die Beleuchtung. Zu grelles Licht wirkt in der Tat störend und sorgt nicht gerade für eine gemütliche Atmosphäre. Mehrere Kerzen, kleine Lampen oder Lichtdimmer wirken elegant und bereichern für eine wohlige Stimmung. Erst durch diese Punkte wird ein schön gedeckten Tisch ansehnlich und prunkvoll.

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