Schnitzel weich klopfen
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Fehlt der Fleischklopfer kann man sich auch mit einem Topf mit Stiehl behelfen: Am Griff halten und über das Fleisch eine Klarsichtfolie ausbreiten. So wird das Fleisch auch wunderbar zart!
Mit Hausmitteln zum zarten Fleisch
Warum sollte man sein Fleisch bitteschön mit Fleischklopfer oder Stieltopf malträtieren? Ganz einfach aus dem Grund, damit das Fleisch zarter wird. Hierbei werden natürlich nicht ganze Braten bearbeitet, sondern lediglich Kurzgebratenes wie Schnitzel, Steaks und andere Fleischsorten. Durch das Plattieren werden feine Fasern des Fleisches zermalmt, so dass es zarter wird.
Ist das Fleisch schon recht dünn, so braucht es selbstverständlich nicht plattiert zu werden – diesen Vorgang nehmen Köche nur vor, wenn sie ein besonders dickes Stück Fleisch verarbeiten wollen. Das Fleisch wird zuerst von beiden Seiten ordentlich mit lauwarmem Wasser gewaschen und anschließend mit einem Küchentuch abgetupft. Nun wird es mit Frischhaltefolie eingeschlagen oder in einen Gefrierbeutel gelegt, bevor die eigentliche Arbeit beginnt. Geeignet ist in erster Linie ein Fleischklopfer. Dieser sieht einem Hammer ziemlich ähnlich – nur besitzt der Klopfer zwei Seiten: eine flache und eine gezackte. Je nach Intensität kann man mit einer der Klopfseiten sein Fleisch bearbeiten.
Ist ein Fleischklopfer jedoch nicht zur Hand, sind auch ein Topf oder ein Nudelholz durchaus dienlich. Locker aus dem Handgelenk wird das Fleisch von allen Seiten bearbeitet, ehe man mit dem Würzen und Braten fortfahren kann. In der Regel gilt jedoch, dass ein gut abgehangenes Fleisch keine Plattierung benötigt.
Bild von Janine für meinhaushalt.at





