Knödel werden nicht wässrig
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Damit frische Knödel nicht so schnell matschig werden, hier ein praktischer Tipp: bevor man die Knödel in die Schüssel füllt, sollte man einen kleinen Teller verkehrt herum reinlegen. So läuft das Kondenswasser schön ab und nicht in die Knödel hinein.
Perfekte Knödel einfach gemacht
Jeder kennt das Produkt aus der Packung – aber selber machen ist doch viel schöner. Zum Sonntagsbraten mit frischem Gemüse machen sich Knödel einfach hervorragend. Mit wenigen Handgriffen sind beispielsweise Semmelknödel ein Klacks.
Zutaten:
- 7 Semmeln vom Vortag
- 150ml lauwarme Milch
- 2 Eier
- 1 mittelgroße Zwiebel
- ½ Bund Petersilie
- 1 Esslöffel zerlassene Butter
- Salz, Pfeffer und einen Hauch Muskat
Zubereitung:
Die Semmeln werden zerkleinert. Einfach mit einem Messer in Würfel schneiden und in eine große Schüssel geben. Nun kommt die erwärmte Milch darüber – diese Mischung wird für ca. 15 Minuten beiseite gestellt. Die Semmel können die Milch aufnehmen und einweichen.
Nun die Zwiebeln in einer Pfanne mit der Butter schön glasig andünsten und kurz vor Schluss die Petersilie dazugeben. Jetzt zu den Semmeln die Eier und Gewürze dazu geben, vermengen und abschließend die Zwiebel-Petersilie-Masse untermengen. Nun können ungefähr 8-9 Knödel geformt werden. Tipp: die Hände für jeden Knödel mit etwas Wasser anfeuchten, so lassen sich perfekte Knödel formen.
In siedendem Salzwasser die Knödel 20 Minuten sieden lassen und die Semmelknödel gelegentlich wenden. Wichtig: das Wasser darf nicht sprudelnd kochen.
10 Tipps, damit die Knödel auch garantiert gelingen
Tipp 1: ist der Semmelteig zu klebrig und lässt sich kein Knödel formen, so ist zu viel Milch oder ein Ei mehr als verlangt verwendet worden. Damit der Teig noch gelingt kann mit etwas Mehl ein Ausgleich geschaffen werden.
Tipp 2: damit die Knödel gelingen, sollte man den fertigen Teig für eine halbe Stunde ruhen lassen. So wird der Teig von der Konsistenz her fester und fällt nicht beim Garen auseinander.
Tipp 3: die Hände sollten vor dem Knödelformen mit Wasser angefeuchtet werden, so lassen sich die Knödel besser formen.
Tipp 4: die Knödel dürfen nicht kochen, sondern müssen lediglich ziehen. Ansonsten werden sie matschig und zerfallen im Salzwasser. Daher: Wasser erst zum Kochen bringen, dann Salz hinzugeben, die Temperatur herunter drehen und jetzt erst die Knödel ins Wasser geben. Nun können die Semmelknödel in Ruhe garen.
Tipp 5: die Wassermenge muss stimmen. Die Knödel müssen also in reichlich Wasser schwimmen und sollten auch genügend Platz haben, ansonsten kleben sie aneinander oder verformen sich. Je größer der Topf, umso besser werden die Knödel.
Tipp 6: die Knödel sind gar, wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen. Drehen sich die Knödel leicht, können Sie diese aus dem Wasser nehmen. Viel länger sollte man die Knödel nicht im Wasser belassen, sonst fallen sie auseinander.
Tipp 7: bleiben die Knödel beim Formen an den Händen kleben, so bestäuben Sie die Finger mit Mehl. Nun werden die Semmelknödel rund und perfekt.
Tipp 8: die Knödel sollten direkt und heiß serviert werden. Am besten die Knödel mit einem Schöpflöffel aus dem Wasser holen und gleich anrichten. Je länger ein Knödel liegen bleibt, desto fester und auch trockener werden sie.
Tipp 9: sind Knödel übrig geblieben? Nicht wegwerfen, sondern am nächsten Tag in Scheiben oder Spalten schneiden, in Butter anbraten und mit Gemüse und Sauce servieren. Das ist ein lecker deftiges Restessen – einfach lecker.
Tipp 10: Für Experimentierfreudige: mit Röstzwiebeln und angebratenem Speck schmecken Semmelknödel noch würziger.





