Eingewöhnung in den Kindergarten
Wenn die Eingewöhnung in den Kindergarten schlecht voran geht, führt das bei Eltern und Kind gleichermaßen zu Frustration und Ängsten. Um dem aus dem Weg zu gehen und Ihrem Kind einen guten Anfang im Kindergarten zu ermöglichen, können Sie einige Tipps beachten. Vermitteln Sie dem Kind, dass es schön ist in den Kindergarten zu gehen. Das heißt, gehen Sie mit gutem Beispiel voran und vermeiden Sie Sätze wie: „ Mama ist traurig, wenn sie dich jetzt abgeben muss.“ Oder ähnliches. Weinen Sie nicht vor dem Kind, es wird es Ihnen sonst garantiert gleich tun. Klammern Sie sich während der Eingewöhnungsphase nicht an Ihr Kind, sondern fördern Sie vielmehr den Kontakt Ihres Kindes zu den anderen Kindern. Es gibt dem Kind Sicherheit, wenn Sie am ersten Tag mit ihm und anderen Kindern zusammen spielen und sich dann langsam aus der Situation rausziehen, damit das Spiel dann auch ohne Sie weiter gehen kann. Wenn Ihr Kind dann wieder zu Ihnen kommt, stoßen Sie es nicht von sich, damit es sich weiter mit den anderen Kindern beschäftigt, sondern zeigen Sie Ihrem Kind, dass sie trotzdem für es da sind und erlauben Sie ihm auch hin und wieder eine Kuschelzeit auf Mamas Schoß. Wenn Sie Ihr Kind dann in der Kita allein lassen, kann ein vertrautes Stück von zu Hause, wie eine Schmusedecke oder ein Stofftier, für mehr Wohlbehagen und Vertrautheit sorgen. Sollte die Eingewöhnung trotzdem sehr tränenreich werden, setzen Sie Ihr Kind bitte nicht unter Druck, die Eingewöhnung ist für das Kind schließlich eine neue Lebensphase ohne die Eltern, die es erst einmal akzeptieren und verstehen muss.




