Haushalts-Kategorie — Haustiere
Tierhaare entfernen von Polstermöbeln leicht gemacht
Tierhaare auf Polster, Couch und Co. – welcher Haustierbesitzer kennt das Problem nicht, kaum ist Miez oder Wuff auf dem Sofa oder dem Polstermöbel gesessen, schon kleben Tierhaare, wohin man schaut. Oft lassen sich diese auch nach schweißtreibender Bearbeitung mit dem Staubsauger, nicht entfernen. Tierhaare entfernen kann man entweder mit speziellen Tierhaar-Staubsaugern oder mit folgendem Trick: Mit einem feuchten Lappen alle Haare in einer Richtung von dem betroffenem Möbel abwischen. Wer es lieber trocken mag, kann auch einen ganz einfachen Putzgummihandschuh verwenden. Die Haare sind dann alle zu einem Ballen zusammengewischt und können einfach vom Stoff genommen werden.
Tipp: Staubsauger bei Haustieren – Dyson DC Animal Pro
Juli 21, 2010 Keine Kommentare
Formel-Z unterstützt Hund & Katze gegen Zecke und Flöhe
[Trigami-Review]
Formel-Z ist ein Ergänzungsfuttermittel für Hunde und Katzen.
Hierbei handelt es sich um ein rein biologisches Ergänzungsfutter, welches sich durch eine Vielzahl an gesundheitsförderlichen Stoffen auszeichnet.
- Natürliche Unterstützung für dichtes, glänzendes Fell
- Aufbau und Erhalt gesunder Haut
- Unterstützende Vorbeugung gegen Zecken und Flöhe
- Beugt ernährungsbedingten Mangelerscheinungen vor
Wirkung des Ergänzungsfutters
Mit dem Vitamin-B-Komplex aus der Hefe haben die Entwickler von Formel-Z eine einfache Möglichkeit entwickelt, seinem Haustier eine natürliche Unterstützung für dichtes, glänzendes Fell gesunde Haut zu bieten. Gleichzeitig beugt der Vitaminkomplex, der auch eine zentrale Rolle im Kohlehydrat- und Energie Stoffwechsel des Tieres spielt, ernährungsbedingten Mangelerscheinungen, wie z. B. Appetitlosigkeit, Haarausfall und Nervosität, vor. Das biologische Ergänzungsfutter schützt das Tier von innen heraus, ohne chemische Belastungen, vor Parasitenbefall.
Durch die Fütterung des natürlichen Zechenschutzmittels wird ein Geruch abgesondert, der nur von Zecken, Flöhen und weiterem Ungeziefer wahrgenommen wird. Dieser Duft schreckt die Parasiten dermaßen ab, dass ein Befall von vorneherein verhindert werden kann. Somit kann das Formel-Z Ergänzungsfutter als ein natürliches Zeckenschutzmittel angesehen werden, welches ohne chemische Belastungen auskommt.
Da das Ergänzungsfuttermittel daher nur für Parasiten wahrnehmbar ist, werden durch die Einnahme weder Tier noch Mensch in der Lebensqualität eingeschränkt.
Verabreichung von Formel-Z
Die Fütterung von Formel-Z gestaltet sich denkbar einfach. Das Ergänzungsmittel wird entweder als Leckerli direkt aus der Hand verabreicht, oder dem Futter beigemischt. Die Fütterung sollte täglich im Ausmaß von 1-2 Tabletten erfolgen.
- Zusammensetzung: getrocknete Hefe, Molkepulver, Reisstärke, Pflanzenfett, Tricalciumphosphat
- Inhaltsstoffe: Rohprotein: 38%, Rohfett: 6,5%, Rohasche: 5,6%, Rohfaser: 0,2%
- Zusatzstoff: Vitamin B1 7g/kg
Die Homepage von Formel-Z ist übersichtlich und benutzerfreundlich aufgebaut. Neben informativen Beschreibungen rund um das Produkt, hat man die Möglichkeit sich Tipps vom Hersteller und Referenzen von zufriedenen Kunden anzusehen. Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, dass das Ergänzungsfutter nicht nur beim Tierarzt, in ausgewählten Zoofachhandlungen oder Apotheken erhältlich ist, sondern auch unkompliziert und zeitsparend über den Onlineshop der Bikanol Pharma GmbH, bestellt werden kann. Was für Interesse an der Kundenzufriedenheit des Herstellers spricht, ist eine Onlineumfrage. Hier kann der Kunde bekannt geben, aus welchen Gründen für Formel-Z entschieden wurde.
Als Hunde- und Gartenbesitzerin hat Formel-Z mein Interesse geweckt. Für mich fällt vor allem der Aspekt des natürlichen und chemiefreien Ungezieferschutzes ins Gewicht, da ich meinen Tobi nicht mit unnötigen oder eventuell sogar giftigen Wirkstoffen, belasten möchte. Daher gibt es von mir 4 Pfoten nach oben
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Juni 2, 2010 1 Comment
Hundesitter in Wien
Hundesitter in Wien gesucht? Jeder kennt das Problem: Kurzurlaub, ein dringender Termin? Und niemand aus dem Freundes- bzw. Bekanntenkreis hat Zeit um sich um den geliebten Vierbeiner zu kümmern? Hier ist eine hilfreiche Auflistung von einigen Hundesittern aus Wien, damit Ihnen die Frage “wohin mit dem Hund…”, in Zukunft kein Kopfzerbrechen bereitet.
Hundebetreuung in Wien nach Bezirk
9. Bezirk | 12. Bezirk |16. Bezirk | 17. Bezirk | 19. Bezirk | 21. Bezirk| 22. Bezirk
Pfotenzentrum – Tiersitting und Hundesitting Wien
Preis: € 40,–/Tag
Pfote nach oben: Stammkundenrabatt
Kontakt Adresse: 1160 Wien, Sandleitengasse 9-13/10/5
Internet-Adresse: www.pfotenzentrum.at
Mail-Adresse: office@pfotenzentrum.at
Telefonnummer: +43 699 111 07 154
Tiersitterservice – kompetente Tierbetreuung in Wien
Preis: ab € 12,–/ 30 min. Gassi gehen
Pfote nach oben: Sonderpreis für Kunden aus Kagran
Kontakt Adresse: 1220 Wien, Wintzingerodestrasse 21-23/2/ Top 14 (direkt neben dem Donauzentrum)
Internet-Adresse: www.tiersitterservice.at
Mail-Adresse: tiersitterservice@gmx.at
Telefonnummer: +43 1 922 – 82 – 17
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Balous Hundesofa – Hundepension und Hundekindergarten
Preis: Großer Hund € 39,–/Tag, Kleiner Hund € 35,–/Tag
Pfote nach oben: Zubuchbare Hundemasseurin
Kontakt Adresse: 1170 Wien, Dornbacherstr. 92/2
Internet-Adresse: www.balous-hundesofa.at
Mail-Adresse: office@balous-hundesofa.at
Telefonnummer: +43676 65 72 766
bock for dog – Hundepension und Hundeverhaltenstherapeutin
Preis: € 40,–/Tag
Pfote nach oben: Haus mit Garten
Kontakt Adresse: 1190 Wien, Bernatzikgasse 2/3/1
Internet-Adresse: www.bockfordog.at/
Mail-Adresse: gabi@BockForDog.at
Telefonnummer: +43664 140 68 26
Hundesitter Wien – Betreuungs- Beratungs- Trainingsmöglichkeiten für Hunde
Preis: ab € 18,–/Betreuung, Spaziergang ( 1 Stunde)
Pfote nach oben: unverbindliche Kostenberechung nach Anfrage per E-Mail
Kontakt Adresse: 1120 Wien, Schwenkgasse 29
Internet-Adresse: www.hundesitter-wien.at
Mail-Adresse: info@hundesitter-wien.at
Telefonnummer: +436645956395
Oskar Hundeerziehung Wien
Preis: auf Anfrage
Pfote nach oben: Verhaltensberatung un Welpenspielstunde
Kontakt Adresse: 1090 Wien, Thurngasse 8
Internet-Adresse: www.oskar-hundeerziehung.at
Mail-Adresse: office@oskar-hundeerziehung.at
Telefonnummer: +4369915048063
Hundebetreuung.at – Dogwalking, Hundebetreuung, Hundesitting in Wien
Preis: auf Anfrage
Pfote nach oben: sehr umfangreiches Angebot
Kontakt Adresse: 1210 Wien, Leopoldauerplatz 25
Internet-Adresse: www.hundebetreuung.at
Mail-Adresse: office@hundebetreuung.at
Telefonnummer: +43699 11 98 59 66
Nutzen Sie diese Liste von Hundesittern in Wien zu Ihrem Vorteil, verlgleichen Sie Preise und Leistungen. Sollten Sie in dieser Liste Einträge vermissen, oder Ihre Erfahrungen teilen wollen, schreiben Sie bitte einen Kommentar oder ein E-Mail an office@meinhaushalt.at
Mai 17, 2010 Keine Kommentare
Wie gewöhnt man Hasen aneinander
Gerade jetzt zu Ostern ist es wieder soweit, Oma oder Opa kommen zu besuch und haben für das Enkelkind ein kleines Geschenk dabei – ein Osterhäschen.
Spätestens jetzt ist es an der Zeit sich zu überlegen was für das kleine Tierchen das Beste ist.
Kaninchen und Hasen leben nicht gerne allein
Eines ist klar, Hasen leben nicht gerne alleine. Man kann Hasen zwar auch einzeln halten, es wäre aber nicht artgerecht, abgesehen davon entwickeln die Kaninchen ein falsches Sozialverhalten und bekommen im Lauf ihres Lebens Unarten, die recht lästig sein können. Am günstigsten wäre es, gleich zwei Hasen aus einem Wurf zu kaufen, diese kennen und vertragen sich, allerdings gibt es spätestens bei der Geschlechtsreife Probleme. Es sollte also am Besten ein Pärchen sein, der Rammler idealerweise kastriert, sonst gibt es ungewollten Nachwuchs! Zwei Weibchen werden früher oder später zu streiten beginnen, auch wenn sie aus demselben Wurf sind.
Wer nur einen Hasen hat, kann sich jederzeit einen weitern dazu kaufen. Hier ist aber auch die Paarhaltung anzuraten und man muss beiden eine kleine Eingewöhnungszeit geben. Am Anfang stellt man zwei Käfige in einem kleinen Abstand nebeneinander, so erschnuppern sich die beiden und gewöhnen sich an den Geruch des anderen. Die Käfige rückt man jeden Tag ein wenig näher zusammen, bis sie schließlich ganz nebeneinanderstehen. Wenn sich die Tiere ruhig verhalten und nicht aggressiv wirken ist es an der Zeit, sie einander vorzustellen. Idealerweise macht man das in einem Zimmer, das beide Hasen noch nicht für ihren Auslauf benutzt haben. Auf neutralem Boden wird keiner Revieransprüche stellen, sie können alles erschnuppern und werden auf kurz oder lang auch auf ihren Partner treffen. Das ist der Moment, in dem Achtung geboten ist, gehen die Zwei sofort aufeinander los müssen sie gleich getrennt werden. Sonst gibt es böse Bisswunden und der verletzte wird den anderen Hasen sofort als Feind ansehen. Wenn sich beide aber verstehen, kann man das noch ein paar Tage so weiter machen und dann einfach mal den Versuch starten sie zusammen in den Käfig zu setzen. Funktioniert es haben Sie gewonnen, fangen sie an zu kämpfen müssen sie sofort wieder getrennt werden. Dann muss man es einfach noch ein paar Mal versuchen.
Bei einem Paar, bei dem der Rammler kastriert ist, funktioniert das Zusammengewöhnen meist problemlos. Allerdings gibt es auch Hasen, die sich einfach nicht mögen, sie dulden zwar den anderen, wenn sie in der Wohnung hoppeln, aber im Käfig stellen sie zu hohe Revieransprüche. In diesem Fall muss man sie leider zum Schutz getrennt halten. Das ist bei einem Paar aber äußerst selten der Fall.
März 18, 2010 Keine Kommentare
Hund leckt seine Pfoten wund
Wenn sich Ihr Hund auffällig häufig die eigenen Pfoten leckt, häufig bis zum Haarausfall oder Entzünden der betroffenen Stellen, kann dies unterschiedliche Ursachen haben. Lebensmittelallergien, z.B. bei Futterwechsel, sind hier häufig ausschlaggebend. Ein weiterer Grund für dieses Verhalten, können psychische Ursachen haben. Vielleicht steht Ihr Hund aus irgendwelchen Gründen unter starkem Stress. Stress kann z.B. durch eine abrupte Veränderung im Familienleben hervorgerufen werden. Es ist auch möglich, dass sich Ihr Hund vernachlässigt fühlt und durch dieses Verhalten Aufmerksamkeit bekommen möchte. Auch Langeweile ist häufig der Grund einer solchen Verhaltensauffälligkeit. In jedem Fall sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, um Schlimmeres zuverhindern.
Dezember 17, 2009 Keine Kommentare
Möhren gegen Zahnstein beim Hund
Hunde neigen häufig zu Zahnstein, der unter Umständen gesundheitsschädigende Folgen für den Hund bewirkt. Außerdem führt Zahnstein beim Hund zu unangenehmem Mundgeruch. Um dem vorzubeugen, können Sie teure Kaustangen kaufen. Eine günstige Alternative dazu bieten rohe Mohrrüben. Waschen und schälen Sie die Mohrrüben und schneiden Sie sie in großzügige Streifen, je nach Größe des Hundes. Die Möhren sollten jedoch nicht zu klein geschnitten werden, damit der Hund noch genug zu kauen hat, was schließlich der Sinn der Sache ist. Durch das Kauen auf der Mohrrübe reinigt der Hund automatisch seine Zähne und nimmt durch das Gemüse gesunde Kost zu sich. Geben Sie ihm jedoch nicht zu viele Rüben, da Ihr Hund sonst Bauchschmerzen bekommt.
Dezember 7, 2009 Keine Kommentare
Wasser reicht meist für die Hundefellpflege
Wenn Sie Ihren Hund ab und zu waschen, können Sie dies auch ohne Hundeshampoo tun. Hundeshampoo darf höchstens einmal im Monat angewendet werden, da es den Eigenschutz der Hundehaut ansonsten zerstört. Ist der Eigenschutz der Haut erstmal zerstört, führt das zu Hautirritationen und sogar zu schlechtem Geruch. Pflegen Sie das Fell Ihres Hundes lieber mit einer speziellen Hundebürste mit weichen Naturbortsen. Viele Hunde genießen das Haare kämmen wie eine Massage.
Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht zu doll aufdrücken, da das Bürsten für den Hund keine Quälerei, sondern Entspannung und Pflege sein soll.
Dezember 7, 2009 Keine Kommentare
Kommandos wirksam mit dem Hund üben
Hundeerziehung ist nicht immer leicht. Hier ein kleiner Trick, mit dem Ihr Liebling innerhalb kürzester Zeit auf Zurufen zu Ihnen kommt. Gehen Sie mit Ihrem Tier im Freien an einen ungestörten Ort und führen Sie Ihren Hund am besten an einer langen Laufleine. Lassen Sie Ihn zunächst in Ruhe umher laufen. Dann geben Sie Ihm ein Kommando, z.B. „ Komm her“. Reagiert der Hund nicht, wiederholen Sie das Kommando und ziehen dabei kurz und ruckartig an der Leine, jedoch bitte nicht zu grob. Wenn der Hund jetzt zu Ihnen kommt, geben Sie ihm zur Belohnung ein Leckerli, das kann auch einfach ein Stück Trockenfutter sein. Loben Sie ihn außerdem ausgiebig. Wichtig ist, dass sie den Hund nur belohnen, wenn er unmittelbar nach dem Kommando oder dem zusätzlichen Zug an der Leine zu Ihnen kommt.
Wenn Sie diese Übung ca. 20 mal am Tag wiederholen, wird Ihr Hund innerhalb von ca. zwei Wochen auf dieses wichtige Kommando hören. Seien Sie bitte jedoch geduldig mit Ihrem Hund und bedenken Sie, dass Ihr Hund eben kein Mensch ist, der Ihre Sprache spricht, sondern Kommandos nur durch Ihre richtige Umsetzung lernen kann.
Dezember 7, 2009 Keine Kommentare
Glänzendes Tierfell mit Quark und Ei
Wer glücklicher Besitzer eines Hundes oder einer Katze ist, kann seinem Liebling ein bis zwei mal im Monat ein Eigelb mit zwei bis drei EL Magerquark zubereiten und ihm diese Quarkspeise zu essen geben. Quark und Eigelb verleihen Ihrem Tier ein herrlich glänzendes Fell.
Achten Sie bitte darauf, dass es sich bei dem Quark um Naturquark ohne Gewürze und Salz handelt. Außerdem sollten Sie Ihrem Tier nur Quark mit Magerstufe reichen, da fettes Essen bei Tieren häufig zu Durchfall oder Erbrechen führt. Vom Ei sollten Sie wie beschrieben wirklich nur das Eigelb verwenden, da das rohe Eiweiß für Tiere ungesund ist.
Dezember 7, 2009 Keine Kommentare
Hundetraining – Von Anfang an
Nun ist es also so weit: Nach sorgfältiger Recherche und intensiven Überlegens, welche Hunderasse am besten zu Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Lebensumständen passt, zahlreichen Gesprächen mit seri-ösen, erfahrenen Züchtern und schließlich wochen- oder gar monatelanger Vorfreude auf Ihren Welpen, ist der große Tag gekommen und ein kleiner Hund hält Einzug – in Ihr Leben und in Ihr bis dato sauberes Heim. Denn vom putzigen, scheinbar zum Leben erwachten Steiff-Stofftier bis zum wohlerzogenen Hund ist es ein langer, manchmal auch beschwerlicher, auf jeden Fall aber zeitintensiver Weg – für Herrl wie Hund.
Bei aller nur zu verständlichen Freude über den kuscheligen Familienzuwachs ist es ratsam und für das weitere Leben des Hundes unabdingbar, den Welpen von Anfang an konsequent zu erziehen. Denn auch für Hunde gilt: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!“ Oder nur sehr schwer. Auch wenn es Hundetrainern in einschlägigen TV-Sendungen offenbar innerhalb von nur 45 Minuten gelingt, „einen Problemhund zu therapieren“ – dieser Eindruck täuscht und hat mit der Realität nichts gemein. Eine gleichsam liebevolle wie konsequente Ausbildung wird ihrer beider Zusammenleben in vielerlei Hinsicht vereinfachen und harmonisch verlaufen lassen.
Hunde bauen, unabhängig von Rasse oder Geschlecht des Tieres, ab der 8. Lebenswoche eine feste Bindung zu „ihrem“ Menschen auf. Diese Prägephase dauert von der 8. bis zur 12. Lebenswoche, die anschließend von der so genannten Sozialisierungsphase bis zum 4. Lebensmonat abgelöst wird. Wäh-rend dieser Zeit lernt Ihr vierbeiniger Freund alles, was er für sein späteres Leben braucht, z.B. die Interpretation der menschlichen Körpersprache. Daher ist es aus Sicht vieler professioneller Hundetrai-ner kontraproduktiv, in diesen Wochen einen Welpenkurs zu besuchen, da es während dieser Zeit be-sonders wichtig ist, die Mensch-Hund-Beziehung zu fördern und zu vertiefen. Im Welpenkurs wird je-doch primär die Beziehung und Kommunikation zwischen Hunden gefördert. Dies hat Ihr Hund aller-dings schon in den ersten 8 Lebenswochen bei Mutter und Geschwistern gelernt. Ein seriöser Züchter, dem das Wohl seiner Tiere am Herzen liegt, wird daher auch niemals einen Welpen vor der 8. Lebens-woche abgeben, da das Tier sonst entscheidende Lernschritte versäumt und es später zu Problemen im Umgang mit anderen Hunden kommen kann.
Zeigen Sie Ihrem Hund von Anfang an, dass Sie sein Rudel führen und dass er Ihnen vertrauen kann. Dazu ist es notwendig, dass Sie feste Regeln des Zusammenlebens einführen und auch selbst konse-quent befolgen, z.B. gewöhnen Sie das Tier an feste Fütterungszeiten oder bestimmen Sie, wann es Zeit zu spielen ist und unterbrechen Sie das Spiel auch von sich aus.
Doch die besten Trainingsmethoden, die ausgeklügeltsten Erziehungsstrategien sind wenig wirksam, wenn Ihre gesamte Familie nicht an einem Strang zieht, soll heißen: was der eine verbietet, darf der andere nicht erlauben. Ebenso wichtig ist die Art der Kommunikation mit dem Hund: Kommandos sind mit fester Stimme zu erteilen, Tadel mit strenger und Lob mit freundlicher Stimme.
Ein sehr wertvolles Hilfsmittel bei der Erziehung ist der so genannte „Clicker“. Dies ist ein kleines Kunststoffkästchen mit einer Metallzunge, die auf Druck ein klickendes Geräusch erzeugt, ähnlich wie das Klicken von Metalldeckeln bestimmter Flaschen oder Glastiegel, z.B. Babygläschen. An sich eignet sich jedes Geräusch, das Sie selbst erzeugen können, folgendes ist allerdings zu berücksichtigen:
- Der Hund muss das Geräusch auch auf größere Distanz gut wahrnehmen können,
- der Laut darf in der akustischen Umgebung des Hundes nie vorkommen und
- es sollte ein kurzes, prägnantes und vor allem stets gleich klingendes Geräusch sein.
Der „Klick“ ist nichts anderes als ein konditionierter Verstärker, den das Tier sehr rasch als Ankündigung einer Belohnung erkennen wird. Daher bietet sich das Clickertraining hervorragend zu Ausbildungszwe-cken an, weil es in deren Zuge oft darum geht, den Hund im Bruchteil einer Sekunde für erwünschtes Verhalten zu loben und dieses so zu verstärken – was mit verbalem Lob oft nicht möglich ist. Dieses und Bestärkungen wie Streicheleinheiten sind vor allem dann einzusetzen, wenn Ihr Hund bestimmte Kommandos schon beherrscht und ausführt. Keinesfalls verkehrt ist natürlich auch ein gelegentliches Belohnungs-Leckerli. Achten Sie allerdings darauf, kalorienarme Snacks anzubieten und das Tier nicht zu überfüttern, da es andernfalls sein reguläres Futter ablehnen könnte. Falls Sie jedoch, vor allem zu Beginn der Ausbildung, primär mit Leckerli belohnen möchten, ersetzen Sie die Snacks durch hochwer-tiges, leicht zu verabreichendes Pellet-Trockenfutter und reduzieren die tägliche Futtermenge entspre-chend. Dadurch verhindern Sie eine Überfütterung, die Ihren Hund übergewichtig und träge macht.
Möchten Sie Ihrem Welpen von Anfang an das beste Training angedeihen lassen und seine Erziehung von vornherein fehlerfrei gestalten, ist es unerlässlich, einen professionellen Hundetrainer zu Rate zu ziehen. Denn die Trainingsmethode muss auf Ihren Hund abgestimmt werden – und das kann nur ein erfahrener Trainer.
Seien Sie jedoch bei der Auswahl auf der Hut! Da es für diesen Beruf in Österreich derzeit noch keine staatlich anerkannte Ausbildung und Prüfung gibt, darf sich somit jeder, dem es beliebt „Hundeausbil-der“, „Hundetrainer“, „Kynopädagoge“ oder auch „Tierpsychologe“ nennen. Nehmen Sie auf jeden Fall Abstand von Hundetrainern bzw. –schulen, die auf aggressive Werbung in Printmedien und Rundfunk setzen. Wirklich gute Hundetrainer haben keine klassische Werbung nötig, denn sie werden weiteremp-fohlen, da sich Qualität und Seriosität ihrer Ausbildungs- und Trainingsmethoden durchsetzen. Fragen Sie einfach bei Ihrem Tierarzt nach, dieser kann Ihnen bestimmt einen guten Hundetrainer in Ihrer Um-gebung nennen.
Bedenken Sie bitte immer: egal, wie sehr Ihr vierbeiniger Liebling auch aus der Rolle fallen, welches Sofakissen oder gar Ihre exquisiten Lieblingsschuhe seinen durchaus kräftigen Milchzähnchen zum Opfer gefallen sein mögen – ihn anzuschreien oder gar zu schlagen hilft in keinem Fall weiter, sondern trägt nur dazu bei, dass Ihr Hund ängstlich und unsicher wird. Das Tier handelt niemals aus böser Ab-sicht und versteht zudem nicht, wenn es – vor allem mehrere Stunden nach dem Massaker am Desig-ner-Schuh – bestraft wird, da er den Zusammenhang zwischen den Ereignissen „Knabbern am Schuh“ und „Frauchen tobt“ für maximal zwei Sekunden herstellen kann. Eine Bestrafung des Fehlverhaltens macht daher nur dann Sinn, wenn Sie den kleinen Vandalen auf frischer Tat ertappen. Besser ist es, dafür zu sorgen, dass der Welpe an teure Kleidungs- oder Möbelstücke sowie sämtliche Gegenstände, an deren dauerhafter Unversehrtheit Ihnen gelegen ist, gar nicht erst herankommt. Dies gilt selbstver-ständlich auch für gefährliche oder giftige Substanzen wie Reinigungs- oder auch Arzneimittel, die Ihrem geliebten Vierbeiner nicht nur ausgesprochen schlecht bekommen, sondern im schlimmsten Fall zu seinem Tode führen können.
Halten Sie sich stets vor Augen, dass zu hohe Erwartungen – an sich selbst oder auch an Ihren Hund – zwangsläufig auf beiden Seiten zu Frustration führen. Dies wäre jedoch ein denkbar schlechter Start in Ihr neues Leben als stolzer Hundebesitzer. Genießen Sie die Zeit mit Ihrem Welpen, freuen Sie sich über jeden Fortschritt in seiner Erziehung und schenken Sie dem Tier viel Liebe und Streicheleinheiten. Ihr Hund wird es Ihnen mit bedingungsloser Liebe und Freundschaft danken – sein ganzes Leben lang.
Februar 8, 2009 Kommentare deaktiviert






