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Checkliste Fliegen mit Baby

Baby Flugzeug Checkliste Tipps Checkliste Fliegen mit Baby

Wir freuen uns, in Kooperation mit babyurlaub.at, der Website zu Urlaub mit Baby, eine sehr nützliche Checkliste für den Flug mit Ihrem Baby zum Ausdrucken als Download zur Verfügung stellen zu können.
Diese Checkliste für den Flug mit Baby enthält 20 Punkte, die man für einen Flug mit Baby beachten und erledigen sollte. Nutzen Sie sie, um sich optimal auf den Flug mit Ihrem kleinen Schatz vorzubereiten und den Aufenthalt im Flugzeug genießen zu können!

Zum Abschluß noch eine kleine Bitte: schreiben Sie uns doch einen Kommentar welche Erfahrungen Sie beim Flug mit Ihrem Baby gemacht haben, wie Ihnen diese Liste gefällt oder welche Punkte Ihnen fehlen. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Februar 25, 2010   Keine Kommentare

Welcher Schnuller ist für mein Kind geeignet?

Schnuller gibt es von verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Ausführungen und Variationen. In erster Linie soll das Baby damit beruhigt werden, zumal das Kind von Geburt an einen natürlichen Saugreflex hegt.

Schnuller – auch Sauger oder Nuckel genannt – gibt es in zwei verschiedenen Materialien zu erwerben: die einen bestehen aus Silikon, die anderen aus Kautschuk. Die Silikonsauger sind anfangs sehr gut zu gebrauchen, da diese sehr leicht zu reinigen sind. Wachsen jedoch bei Ihrem Baby die ersten Zähnchen, so sollten die Schnuller auf jeden Fall durch die Kautschukvariante ausgewechselt werden: das Silikon lässt sich im Gegensatz zum Kautschuk leicht zerbeißen. Die Gefahr, dass Ihr Kind ein Stück Silikon verschluckt wäre also zu groß. Der Nachteil der Kautschukschnuller: sie werden schnell unansehnlich und müssen häufiger gewechselt werden. Die Richtlinie der Hersteller besagt zudem, dass aus hygienischen Gründen ein Austausch jeglicher Schnuller nach Ablauf von 5-6 Wochen auf jeden Fall angebracht ist.

Was ist nun besser – der Schnuller oder der Daumen?
Ein Zahnarzt würde sicherlich sagen, dass beide Varianten nicht zuträglich für das Wachstum der Zähne sind. Jedoch liegt der Zuspruch klarer beim Schnuller, da man diesem dem Kind ab einem gewissen Alter (in der Regel ab dem 4. Lebensjahr, besser noch früher) wegnehmen kann. Der Daumen lässt sich schlecht verbieten. Auch ist der Daumen nicht dem menschlichen Gaumen und der Mundform angepasst, während die Industrie bemüht ist, die Schnuller möglichst kiefergerecht zu formen.
Achten Sie daher auf den Vermerk der Schnullerverpackungen und der Altersangabe, um so Ihrem Kind die beste Qualität zukommen zu lassen.

Februar 2, 2010   Keine Kommentare

Babybrei – wie kann ich mein Kind auf den Geschmack bringen?

Wenn die Zeit des Stillens vorüber ist, wird mit der ersten festen Nahrung für das Baby begonnen. Nun bietet die Industrie zahlreiche Variationen von Breien an, so dass den Eltern meist nicht klar ist, was überhaupt gut für Ihr Kind ist.

Laut Empfehlungen von Ärzten und Hebammen sollen Babys zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat den ersten Brei bekommen. Nun wird allerdings nicht das Baby vor die vollendete Tatsache gestellt, dass die Flasche ausgedient hat, sondern die Milch mit jedem Monat reduziert wird und anstelle dessen ein Brei die Lücke füllt. Als erstes wird die Mittagsflasche durch einen Karotten- oder Pastinakenbrei ersetzt. Diese Breie sind von Natur aus süß und schmecken den kleinen Leckermäulern meist sehr gut – die Zugabe von Gewürzen, Zucker und Salz ist noch nicht nötig. Nach einem Monat wird der Abendbrei anstelle von der Abendflasche eingesetzt, zu guter Letzt der Nachmittagsbrei. Viele Eltern fragen sich jedoch nun, ob man die Gläschen und Fertigbreie aus der Packung benutzt oder lieber die Breie selbst kocht.

Die Antwort lautet: beides ist richtig und nichts ist verkehrt. Die Industrie hat lediglich den Vorteil, dass diese unter bestimmten Garzeiten vielleicht den einen oder anderen Vitamingehalt besser bestimmen kann – dafür haben die Eltern bei der Eigenherstellung der Breie den klaren Vorteil, dass nur sie genau wissen, was im Brei wirklich enthalten ist. In der Regel kann man nichts verkehrt machen: fangen Sie mit leichten Breien an, welche sich aus Kartoffeln, Möhren und Pastinaken darstellen. Machen Sie nicht den Fehler und versuchen Ihrem Kind jeden Tag eine neue Obst- oder Gemüsesorte anzubieten – der Gaumen des Kindes benötigt zum Anfang nicht die enorme Vielfalt, die wir gewohnt sind. Außerdem lässt sich eine eventuelle Allergie auf das Essen so leichter herausfiltern.

Machen Sie sich außerdem nur keine Sorgen, dass Sie beim Breifüttern etwas verkehrt machen: die ersten Breie gehen mit viel Mühe und Tränchen vonstatten. Meist liegen nicht nur die Nerven der Babys blank, auch die der Eltern. Da aber kein Meister vom Himmel gefallen ist, heißt die Devise: nur Mut und niemals aufgeben.
Versuchen Sie den Brei nicht mit Zwang Ihrem Kind einzuverleiben – das würde nur einen negativen Effekt auslösen. Probieren Sie es immer mal wieder, wenn es nicht funktioniert, muss eben die Milchflasche her. Gewönnen Sie Ihrem Kind jedoch nicht den Brei mit der Flasche an – hiermit verwöhnt man sein Kind und tut zudem den wachsenden Zähnen keinen Gefallen.

Besonders die Anfangszeit wird für die ersten Breie schwierig sein – für Sie und für das Kind. Warum ist das so? Ihr Kind hat von Geburt an den so genannten Saugreflex, kommt nun plötzlich ein Löffel auf das Kind zu, versucht es zu saugen, eventuell auch den Saugreflex anzunehmen und die Zunge schiebt den Brei wieder raus. Dies bedeutet allerdings nicht, dass Ihr Kind nichts essen möchte – es bedarf nur einiger Übung.
Kleiner Tipp: die ersten Mahlzeiten (vor allem das gesamte erste Jahr) ist ein kleiner Drahtseilakt – Ihr Kind soll soviel erlernen, dabei klappt die Hand-Mund-Augen-Koordination nur selten auf Anhieb. Wenn der Brei mal wieder mehr außerhalb des Mundes gelandet ist, so sollte man nachsehen haben und schon im Voraus nicht die beste Garderobe für den Sprössling erwählen.

Februar 2, 2010   Keine Kommentare

Sinnvolle Tricks, um Ihrem Kind die Zahnung zu erleichtern

Irgendwann trifft es alle Kinder: die ersten Zähne sprießen. Was sich jedoch nicht so schlimm anhört, ist für die Kleinsten häufig eine schmerzhafte Prozedur. Die ersten Zähne, die häufig zuerst unten durchstoßen, wandern langsam durch das Zahnfleisch nach oben. Einige Kinder durchleben diese Phase meist mit gar keinen Beschwerden, andere hingegen empfinden die Zahnung als unangenehm und störend.

Wenn Ihr Kind plötzlich sehr stark sabbert, können Sie dieses Problem derart lösen, indem Sie Ihrem zahnenden Kind ein Lätzchen oder Halstuches um den Hals binden. So wird die Kleidung nicht ständig von Speichel durchtränkt und ein Lätzchen wir schneller gewechselt, als ein Pullover. Aber auch rote Wangen können ein Zeichen von Zahnung sein. Die ersten Zähne suchen sich den Weg nach oben meist ab einem Alter von 6 bis 8 Monaten. Bei einigen frühreifen Kindern blitzen hingegen die ersten Beißerchen schon im 4. Lebensmonat durch.

Wenn Sie bemerken, dass Ihr Schützling sich sehr quält, muss man jedoch nicht tatenlos zusehen und mitleiden – Sie können die Zahnung effektiv erleichtern. Hierfür eignen sich beispielsweise sehr gut die in Drogerie, im Einzelhandel oder in speziellen Babyfachläden angebotenen Kühlelemente. Beachten Sie jedoch die Hinweise auf der Verpackung: die Beißringe dürfen nicht ins Eisfach gelegt werden, sondern sind im Kühlschrank aufzubewahren. Als Unterlage kann ein einfaches Küchentuch dienen. Der Beißring ist schnell erkaltet – nach Ablauf von 5-10 Minuten kann er schon seinen ersten Dienst antreten. Nachteil: er kühlt recht schnell aus, daher ist es sinnvoll, sich drei oder vier Beißringe zuzulegen, damit immer ein weiterer genutzt werden kann.
Aber auch Holzspielzeug wird gern von kleinen Kindern in den Mund genommen, besabbert und angekaut. Hier ist der Fall klar: durch das Kauen entlasten die Kleinen den Druck im Zahnfleisch und sind wieder besser gelaunt.

Weiterhin bietet der hiesige Markt auch andere Mittel, die dem Kind die Zahnung erleichtern sollen. Beispielsweise „Dentinox“, welches heutzutage in den Regalen der Drogeriemärkte erhältlich ist. Ein kleine Menge aus der Tube wird von Mama oder Papa auf den Finger genommen und dem Kind leicht auf die zahnende Stelle – welche durch eine leichte Rötung oder das Durchschimmern der weißlichen Zahnspitze zu erkennen ist – eingerieben. Achtung: hat Ihr Kind schon einige Zähne, kann es gut passieren, dass dieses beim Abnuckeln der Salbe auch mal zubeißt. Keine schöne Angelegenheit, aber dafür wissen Sie, dass Ihr Kind einen kräftigen Biss hat.
Dann sind natürlich auch homöopathische Mittel in Form von Globuli – auch Kügelchen genannt – zu erhalten. Welches Sie hier für Ihr Kind verwenden erfragen Sie bestenfalls in der Apotheke oder beim Arzt. Leider wirkt auch nicht jedes Globuli auf jede Person gleich, so dass man dies manches Mal austesten muss.

In der Regel ist der Zahn in der schlimmsten Phase innerhalb weniger Tage durchgebrochen. Von vielen Kindern weiß man, dass die ersten beiden Zähne die schlimmsten sind. Hat man jedoch ein eher zartfühlendes Kind, kann es durchaus sein, dass auch die weiteren Zähne Probleme bereiten können. Beruhigenderweise beinhaltet das vollständige kindliche Gebiss lediglich 20 Zähne, so dass man sagen kann, dass auch diese Beschwerden irgendwann nachlassen.

Januar 6, 2010   Keine Kommentare

Babys erste Bausteine von Fisher Price

Sie suchen also für Ihr Kind ein Geschenk, welches ihm Spaß machen soll, bei dem es aber nicht nur sinnlose Tätigkeiten machen, sondern auch etwas Neues dazu lernen soll? Sie wollen nicht Unmengen an Geld investieren, nur um zu sehen, dass das Spielzeug eine Woche später schon völlig seinen Glanz verloren hat und nur mehr in der Ecke herumliegt, von Ihrem Kind gänzlich missachtet? Sie wollen etwas kaufen, das dem Alter entsprechend fördernd wirkt, Ihr Kind aber nicht schon nach kurzer Zeit langweilt?

Wollen Sie, dass Ihr Baby schon früh lernt, Formen und Farben richtig unterscheiden zu können? Dass es Freude an Herausforderungen entdeckt, und somit auch etwas für seine Zukunft lernt? Ja? Wenn all das auf Sie zutrifft, dann sollten Sie sich dieses wunderbare Produkt einmal genauer ansehen!

Fisher Price K7167 – Babys erste Bausteine Babys erste Bausteine von Fisher Price

Im Set dabei sind zehn Bausteine, in unterschiedlichen Farben und verschiedenen Formen. Diese sollen in den dazugehörigen Würfel eingesetzt werden, der außerdem als Eimer dient, sobald Ihr Kind einmal Pause macht oder Schlafenszeit ist. Dieses Spielzeug wird Ihren Sprössling einerseits fordern, andrerseits wird es ihm aber auch sehr große Freude bereiten. Während es lernt, dass ein sternenförmiger Baustein auch in die dazugehörige ebenso sternenförmige Lücke passt, entdeckt es also spielerisch, selbständig und forschend die Welt. Die bunten Farben animieren außerdem, immer wieder auszuprobieren, welcher Stein in welche Lücke passt, auch wenn es mal nicht gleich richtig klappen will. Und auch noch nach vielen Wochen haben die lieben Kleinen erwiesenermaßen Spaß daran, diese bunten Steine auszupacken, damit zu spielen, sie zu drehen und zu wenden, einfach nur unbekümmert zu lernen.

Für längere Aufenthalte an anderen Orten ist dieses Spielzeug ebenso ideal! Schnell am Griff mitgenommen, braucht er kaum Stauraum auf Reisen. Das liegt an seiner kompakten Form!
Ohne viel Platzaufwand kann Ihr Kind sich damit auch woanders, zum Beispiel im Haus Ihrer Schwester, ausbreiten. Schluss mit stundenlangem Grübeln, wie Sie Ihren Sprössling sinnvoll beschäftigen können! Sie werden sehen. Einmal den Würfel ausgepackt, wird Ihr Kind sich freuen, ein Stück vom eigenen zu Hause mit dabei zu haben. Sie haben so Ihren Liebling immer im Blick, und müssen sich überhaupt keine Gedanken darüber machen oder sich darum sorgen, dass ihm etwas passieren könnte, nein! Weiters von Vorteil ist, dass so auch kein Jammern mehr entsteht, wegen aufkommender Langeweile.

Aber ungeachtet dessen: das was wirklich das Schönste an der Sache sein wird, das wird dieses Erfolgserlebnis sein, das sowohl Sie, vor allem aber Ihr Sprössling, erleben werden, sobald es dann klappt, mit dem richtigen Zusammenfügen der einzelnen Teile. Stolz wird Ihr Kind Ihnen sein Werk präsentieren. Und Sie können dann auch stolz auf die Leistung Ihres Kindes sein!

Dieses Fisher Price Produkt wird mit unterschiedlichen Bausteinen, in einem farbenfrohen Eimer geliefert, in dem die lustigen Bausteine auch schnell wieder verstaut sind. Es besteht zu hundert Prozent aus Kunststoff und hält so mehr aus. Robust, wie dieser Eimer ist, wird er also nicht so schnell kaputt. Das heißt für Sie: kaum Aufwand, aber viel Gewinn – für Ihr Kind und für Sie!
Greifen Sie jetzt zu!

Januar 4, 2010   Keine Kommentare

Richtige Zahnpflege für Ihr Baby

Um von Anfang an die Zahngesundheit Ihres Babys zu fördern, gehört Zähneputzen ab dem ersten Milchzahn täglich dazu. In der Apotheke gibt es spezielle Kinderzahnbürsten mit extra weichen Borsten. Des Weiteren sollten Sie Ihrem Baby keine zuckerhaltigen Getränke anbieten und stundenlanges Nuckeln an der Nuckelflasche vermeiden. Am besten, Sie gewöhnen Ihr Kind so früh wie möglich an richtige Trinkgläser. Was Sie unbedingt vermeiden sollten: Babys Nuckel ablutschen! Hier geben Sie ansonsten Ihre Kariesbakterien an Ihr Kind weiter.

Dezember 19, 2009   Keine Kommentare

Schwangerschaft Tipps: 3. Sport in der Schwangerschaft

Frauen, die schon vor der Schwangerschaft sportlich aktiv waren, möchten auch nun vielleicht nicht darauf verzichten müssen. Dass muss man natürlich auch nicht, wenn man es langsam angeht. Aber auch für werdende Mütter, die eventuell nicht soviel mit Sport am Hut haben, sind einige leichte sportliche Aktivitäten empfehlenswert – denn was für Sie gut ist, ist auch für das ungeborene Baby gut.

In den kommenden 40 Wochen wird sich Ihr Körper verändern, bis dahin können Sie vieles tun, damit es Ihnen weiterhin gut geht. Als werdende Mutter benötigen Sie viele Kraft- und Energiereserven. Natürlich steht einer schwangeren Frau nicht immer der Sinn nach Bewegung und Sport – entspannen und erholen Sie sich zwischendurch immer mal wieder, denn auch das ist natürlich erlaubt. Dennoch raten viele Ärzte Ihren Patienten an, in der Schwangerschaft aktiv Sport zu treiben. Das Resultat liegt klar auf der Hand: die Kondition der Mutter bessert sich, die Entwicklung des ungeborenen Kindes wird positiv beeinflusst und der Stoffwechsel sowie das Herz-Kreislauf-System oder die Atmung werden auf Trab gebraucht. Sport ist also während einer Schwangerschaft ideal, sofern Sie keinen Ausdauersport betreiben oder sich Sportarten widmen, die für Sie oder Ihr Kind gefährlich werden könnten.

Auf welche Sportarten sollte man lieber verzichten?

Für Fortgeschrittene ist Jogging, Nordic Walking, Schwimmen oder ein Aerobic-Kurs kein Problem. Wer jedoch schon vor der Schwangerschaft nicht sonderlich viel Sport getrieben hat, sollte es am Anfang vorsichtig angehen. Beginnen Sie mit kleinen Sporteinheiten, die Sie langsam und kontinuierlich steigern. So wirkt sich der Sport auch positiv auf Ihre Schwangerschaft aus und schadet Ihnen und Ihrem Schützling nicht.
Vermeiden Sie jedoch auf jeden Fall Sportarten wie Bungeejumping, Eislaufen, Inlineskating, Volleyball, Basketball oder Fußball sowie weitere Sportarten, bei denen Sie gefährlich fallen könnten oder die für Ihr Kind schädlich sind.
Am beliebtesten ist natürlich das Schwimmen – nicht umsonst werden gern Schwangerschaftsschwimmkurse oder Gymnastikübungen im Schwimmbad angeboten. Mit wachsendem Bauch werden die Bewegungen immer beschwerlicher – im Wasser hingegen schwebt man regelrecht, man kann die Gelenke und Knochen entlasten und das warme Nass um sich herum genießen.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welcher Sport für Sie geeignet ist oder ob Sie diesen oder jenen Sport ausüben dürfen, so sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme. Diese wird Ihnen einige Tipps ans Herz legen. Vergessen Sie während des Sports auf keinen Fall ausreichend zu trinken und denken Sie nicht unbedingt unnötig an Kalorien. Ab der 10. Schwangerschaftswoche erhöht sich Ihr täglicher Energiebedarf um etwa 300 kcal. Essen Sie ruhig nach dem Sport, achten Sie jedoch weiterhin auf gesunde und ausgewogene Nahrungsmittel.
Gehen Sie während des Sporttreibens nicht unbedingt an Ihre Belastungsgrenzen – denn eine Überhitzung Ihres Körpers kann auch dem ungeborenen Kind schaden. Kontrollieren Sie gern zwischendurch Ihren Puls: idealerweise sollte dieser eine Herzfrequenz von 140 bis 150 Schlägen pro Minuten nicht übersteigen. Mit einer Pulsuhr können Sie dies jederzeit beobachten.
Ruhen Sie sich nach dem Sport gut aus und gönnen Sie Ihrem Körper auch Ruhephasen. Nach einer Trainingseinheit sollten bestenfalls 24 Stunden liegen, damit Ihr Körper sich wieder vollständig regenerieren kann.

Warum sollte ich überhaupt während der Schwangerschaft Sport betreiben?

Diese Frage ist sicherlich berechtigt, kann jedoch auch mit einigen Worten leicht beantwortet werden. Sport in der Schwangerschaft ist für Sie und auch für Ihr Kind sehr wichtig. Ein gutes Körpergefühl hebt Ihre Laune und Sie fühlen sich einfach besser – probieren Sie es ruhig aus. Zudem können mit Sport verschiedene, typische Schwangerschaftsbeschwerden vorgebeugt werden. Hierzu zählen beispielsweise Übelkeit, Wadenkrämpfe, Hämorrhoiden oder Venenstau. Durch die Bewegungen werden auch die einzelnen Körperpartien besser durchblutet, so dass diese Beschwerden weniger häufig auftreten.
Und auch Ihrem Kind wird der Sport gefallen: durch den Sport wird das Kind im Mutterleib geschaukelt, welches die Entwicklung des Kindes – besonders auf die Sinnesorgane – fördert. Außerdem verbessert der Sport die Körperhaltung der werdenden Mutter und ein Hohlkreuz wird gegen Ende der Schwangerschaft vermieden.

Dezember 1, 2009   Keine Kommentare

Video zur Schwangerschaftswoche 40, SSW 40

Im Video zur 40. Schwangerschaftswoche auf meinhaushalt.at werden wichtige Informationen und Tipps zur Schwangerschaft in der Woche 40 präsentiert.

Die 40.Woche der Schwangerschaft ist erreicht – wenn Ihr Kind jetzt noch nicht geboren wurde, beginnt langsam der Countdown. In dieser Woche ist der Fötus 37 Wochen alt, hat ein Gewicht von ca. 3.400g und ist um die 50cm groß. Ihr Kind ist nun bereit für ein Leben außerhalb der Gebärmutter. Es hat fleißig an Fettpolstern zugelegt, die Käseschmiere und das Lanugo sind fast vollständig verschwunden und auch die Lungen sind bereit, die ersten Atemzüge zu tätigen. Nicht mehr lange und Sie können Ihren Engel in den Armen halten.

Einige Frauen verzweifeln in diesem Stadium der Schwangerschaft. Der Bauch ist groß und schwer, das Treppensteigen wird immer mühseliger und einfachste Arbeit erscheint fast unmöglich. Häufig kommt es schwangeren Frauen so vor, als würde die Schwangerschaft nie enden und das Kind am Liebsten immer im warmen und wohligen Leib verbringen wollen. Aber keine Angst: bislang hat ein jedes Kind nach draußen gefunden. Es kann sich jetzt nur noch um Tage handeln. Möchte das Baby nicht von allein den Schritt in die Welt wagen, so kann man mit einigen Hilfsmitteln Wehen durchaus fördern.

Einige Hebammen empfehlen den Beischlaf mit dem Partner. Die Samenflüssigkeit enthält nämlich Prostaglandine, welche durchaus wehenanregend sind. Wer also immer noch Lust auf Geschlechtsverkehr verspürt und beide Partner sich einig sind, ist dies eine gute Alternativ, um das Baby ans Licht zu locken.
Weitere Tipps werden wirklich nur in Fällen überschrittener Entbindungstermine von Hebammen oder Ärzten ans Herz gelegt. Hierzu gehört zum Beispiel die Brustwarzenstimulation: die Brustwarzen werden eine Minute lang kräftig gerubbelt, dann anschließend für zwei bis drei Minuten pausiert bis einen weitere Rubbelminute eingelegt wird. Hierdurch können in der Tat Wehen entstehen, welche signalisieren, dass die Gebärmutter geburtsbereit ist.
Auch eine Gewürzteemischung aus Zimt, Nelken, Ingwer und Verbenentee kann die Wehenaktivität stimulieren. Sprechen Sie dieses Rezept mit Ihrer Hebamme ab: wenn auch Sie schon über dem Geburtstermin liegen, wird sie Ihnen sicherlich gern weiterhelfen.

Die Zeit nach der Geburt ist für die werdenden Eltern von Glück und stürmischen Gefühlen beflügelt. Nach Wochen des Wartens und der ewig erscheinenden Schwangerschaft endlich sein Kind in den Armen halten zu können, erscheint für viele Eltern in den ersten Momenten noch unfassbar – und dennoch sind es die ersten Minuten, die Eltern und Kinder gewissermaßen zusammenschweißen. Der erste Augenkontakt beispielsweise ist ein unvergesslicher Moment, aber auch das Kennen lernen verbindet die Zusammengehörigkeit. Haben sich der neue Erdenbürger und die Eltern miteinander vertraut gemacht, kommt die Hebamme wieder ins Spiel. Noch im Kreissaal wird die U1 – die erste Untersuchung – vorgenommen. Hier werden das Gewicht, die Größe, der Kopfumfang, die Körperfunktionen, die Finger und Zehen, sowie Schädelknochen kontrolliert. Nach dieser anstrengenden Untersuchung wird Ihr Kind sicherlich Hunger haben – schon im Kreissaal wird das Baby zum ersten Mal an Ihre Brust gelegt werden, was auch zu den schönsten Momenten für Mutter und Kind gehört. Dieser intime Kontakt, der von Zärtlichkeit, Liebe und Vertrauen begleitet wird, gilt als prägendes Ereignis.

Wenn alles in Ordnung ist, werden Sie in der Regel noch einige Tage auf der Wochenstation verbringen, bis Sie und Ihr Kind abschließend nach der U2 den Weg nach Hause und als Familie wagen dürfen.

November 5, 2009   Keine Kommentare

Video zur Schwangerschaftswoche 39, SSW 39

Im Video zur 39. Schwangerschaftswoche auf meinhaushalt.at werden wichtige Informationen und Tipps zur Schwangerschaft in der Woche 39 präsentiert.

In der 39. Woche Ihrer Schwangerschaft ist der Fötus 36 Wochen alt, wiegt um die 3200g und ist ca. 48cm groß. Da das Kind in Ihrer Gebärmutter so gut wie keinen Platz mehr hat, hat es sich ganz klein zusammengerollt und die kleinen Arme und Beine fest an den Körper gelegt. Rund 95% aller Kinder liegen bereits mit dem Kopf nach unten in der Geburtsposition und weil es für die Babys so eng geworden ist, bewegen sie sich nicht mehr so stark und nur noch selten. Wenn Sie ein Mal pro Tag ein Lebenszeichen von Ihrem Kind bemerken, so brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen – dann ist alles in bester Ordnung.
Die schützende Käseschmiere, welche das Kind bis vor kurzem noch vollkommen umgab, ist nun fast verschwunden. Der kleine Rest, den Sie nach der Geburt noch erkennen werden, hilft Ihrem Kind den Weg durch den Geburtskanal leichter zu durchgleiten. Viele Hebammen raten an, die restliche Käseschmiere in die Haut einzumassieren, da es ein perfekter Schutz und eine optimale Pflege für die empfindliche Haut Ihres Kindes ist.

Machen Sie sich Gedanken um den Kopf Ihres Kindes während der Geburt? Auch dies hat die Natur geregelt – die Knochen des Kindes sind jetzt und noch lange nach der Schwangerschaft nicht ganz fest, sondern sehr flexibel. Während der Geburt verschieben sich die Kopfplatten des Kindes, damit es besser durch den Geburtskanal gelangen kann. Das oberste Loch auf dem Köpfchen -- die Fontanelle -- ist auch nach der Geburt noch tastbar. Diese Lücke wird erst mit ca. 2 Jahren vollständig verschlossen sein.

Die Geburt an sich ist für das Kind mit beträchtlichem Stress verbunden. Dies ist jedoch nicht bedenklich, da die Föten befähigt sind große Anstrengungen auszuhalten. Während der Wehen werden zahlreiche Hormone aktiviert, welche den Sauerstoffmangel schützen, die Pumpfähigkeit des Herzens unterstützen, die Frequenz der Herzschläge erhöhen, Blut zum Gehirn schleusen und den Blutzuckerspiegel heben – nie wieder im gesamten Leben wird das Kind einen solchen Anflug von Stresshormonen erleben.

Wenn die Wehen dicht nacheinander kommen, geht das Finale los. Die Hebammen überprüfen wie das CTG aussieht, ob der Muttermund vollständig geöffnet ist und drücken vielleicht bei Gelegenheit auf Ihr Gesäß, um die Pressaktivität zu erhöhen. Schaut das Köpfchen dann heraus, sind meist die Schmerzen vollkommen verdrängt. Hat Ihr Kind schlussendlich das Licht der Welt erblickt, sind meist alles Strapazen der Schwangerschaft, die anstrengende Geburt sowie alle Sorgen verflogen.
Der erste Schrei ist häufig ein kleiner, gurgelnder Laut – schließlich müssen um die 25 Millionen Lungenbläschen mit Luft gefüllt werden. Die nachfolgenden Versuche werden umso erfolgreicher sein und den gesamten Kreissaal erfreuen.

Die Abnabelung wird anschließend sofort nach der Entbindung vorgenommen, dennoch befindet sich der Mutterkuchen noch in der Gebärmutter und löst sich stufenweise ab. Die meisten Frauen haben vielleicht noch einige leichte Nachwehen mit der der Mutterkuchen ausgestoßen wird, andere Frauen bemerken diesen Vorgang gar nicht – so sehr sind sie mit dem Kennen lernen Ihres Kindes schon beschäftigt.
Ist der Mutterkuchen dann ausgeschieden worden, wird er von der Hebamme akribisch beäugt, ob Nachgeburt, Mutterkuchen und Fruchtblase auch vollständig sind. Abschließend wird kontrolliert, ob das Gewebe der Scheide oder des Damms gerissen ist. In diesem Fall wird unter lokaler Betäubung genäht – die Wunden heilen sehr schnell und sind irgendwann gar nicht mehr zu spüren.

November 4, 2009   Keine Kommentare

Video zur Schwangerschaftswoche 38, SSW 38

Im Video zur 38. Schwangerschaftswoche auf meinhaushalt.at werden wichtige Informationen und Tipps zur Schwangerschaft in der Woche 38 präsentiert.

In der 38. Woche Ihrer Schwangerschaft ist der Fötus 35 Wochen alt, hat eine Gesamtlänge von ca. 46cm und wiegt um die 3000g. Das Kind ist jetzt rein theoretisch gerüstet für die Geburt, hauptsächlich ist es jetzt nur noch damit beschäftigt an Gewicht zuzulegen. Alle Körperfunktionen stehen, die Lungen des Babys sind funktionstüchtig und auch die Organe liegen an Ort und Stelle. Die Plazenta wiegt mittlerweile ca. 500g, hat einen Durchmesser von 20-25 cm und ist um die 3cm dick.

Viele schwangere Frauen fragen sich häufig „Woran merke ich, dass die Geburt losgeht?“. Diese Frage haben die meisten Schwangeren, wenn die Schwangerschaft zu Ende geht. Da Sie schon einige Senk- oder Vorwehen erleben durften, scheint Ihnen ein Unterschied zu der Eröffnungsphase schwierig zu erscheinen. Bei den Senkwehen, welche in der Regel zwei bis vier Wochen vor der Geburt einsetzen, haben Sie sicherlich festgestellt, wie das Kind merklich tiefer rutschte. Die Senkwehen sind jedoch schmerzfrei und setzten sich lediglich durch kurzzeitige Verhärtungen der Gebärmutter zusammen. Bei den Vorwehen ist es hingegen anders: hier werden Sie leichte Schmerzen verspüren, welche sich wieder lösen. Sie treten häufig in immer kürzer werdenden Abständen auf, auch Verlagerungen der Position können dieses Gefühl nicht lindern. Bei einigen Frauen geht vor den eigentlichen Wehen das Fruchtwasser plötzlich ab, auch hieran können Sie erkennen, dass die Geburt begonnen hat.
Weitere Vorzeichen einer bevorstehenden Geburt können unter anderem

  • Plötzliche Unruhe, Ungeduld oder Konzentrationsschwäche sein
  • Leichter Durchfall
  • Lösung des Schleimpfropfens, welcher bis dahin den Muttermund fest verschlossen hat
  • Leichte bis mittelstarke Rückenschmerzen
  • Unwohlsein

Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wie Sie Ihr Kind ernähren möchten? Mit der Muttermilch bekommt Ihr Kind die beste Nahrung, die es gibt. Sie ist immer vor Ort, wohltemperiert und versorgt den Säugling mit allen nötigen Nährstoffen. Besonders wichtig sind die Abwehrstoffe, welche die Mutter über die Muttermilch an Ihr Kind weitergibt. Diese schützt Ihr Kind vor Infektionen und beugt vor Allergien vor.
Doch neben dem Ernährungsfaktor ist das Stillen an sich eine schöne Erfahrung für Mutter und Kind. So erfahren Sie beide jede Menge Wärme, Zuwendung, Liebe und Zärtlichkeit. Sollte es mit dem Stillen nicht auf Anhieb funktionieren, so lassen Sie sich nicht entmutigen. Ihre Hebamme, welche Ihnen auch nach der Geburt mit Rat und Tat bei Seite stehen wird, hilft Ihnen gerne bei Problemen weiter.

Dennoch kann es passieren, dass die Zusammenarbeit mit Kind und Mutter nicht immer reibungslos verläuft. Vielleicht haben Sie zu wenig Milch, welche Ihr Kind nicht vollständig sättigt oder andere Problemfälle, die das Stillen unmöglich machen. Sorgen Sie nicht zu sehr darum, denn die industrielle Milch ist der Muttermilch mittlerweile sehr nahe. Besprechen Sie auch diesen Punkt mit Ihrer Hebamme und lassen Sie sich bei der Wahl eines Produktes ruhig Zeit. Spezielle Milch für allergiegefährdete Säuglinge ist mit dem „HA-Zeichen“ – die hypoallergene Milch -- gekennzeichnet und schützt ebenso vor Allergien.

Egal, ob Sie sich für das Stillen mit der Brust oder mit der künstlichen Milch aus der Flasche entscheiden – genießen Sie die Zeit mit dem Säugling und lernen Sie sich beide so genau kennen.

Oktober 28, 2009   Keine Kommentare