Eisenbedarf in der Schwangershaft
Der Eisenbedarf in der Schwangerschaft beträgt 30 mg pro Tag. Diese Menge ist mit normaler Ernährung nur schwer zu erreichen. Es gibt deshalb gut bekömmlichen Saft aus Kräuterextrakten in Apotheke un Reformhaus zu kaufen. Er ist besser zur Nahrungsergänzung geeignet, als die meisten Präparate in Tablettenform, weil diese meist unangenehme Verstopfungen hervorrufen und somit eine zusätzliche Belastung für Hämoridenpazienten sind.
Frucht- und Milchsäure sowie Vitamin C helfen dem Körper, Eisen besser aufzunehmen. Fügen Sie Ihren Lebensmitteln deshalb öfters mal einen Spritzer Zitrone bei, das macht z.B. das Schnitzel und den Salat viel frischer und appetitlicher.
Gerbstoffe z.B. in schwarzem Tee verschlechtern die Eisenaufnahme. Auch hier ist ein Tee mit einem Spritzer Zitrone eine gute Lösung. Nicht nur Gerbstoffe, sondern auch Alginate. Alginate sind Bestandteile in Soßenbindern,Puddingpulver, Speiseeis und Instantprodukten, die die Eisenaufnahme stören. Das gleiche gilt auch für Oxalsäure, die in Rabarber und Spinat enthalten ist.
Dezember 18, 2009 Keine Kommentare
Sieben auf einen Streich – urlauben mit Babybauch an Weihnachten
Die Adventszeit ist eingeläutet, Weihnachten und der Jahreswechsel stehen vor der Tür. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – Dekorieren, Plätzchen backen, Geschenke besorgen … In unserer konsumorientierten Gesellschaft verbinden immer mehr Menschen diese Zeit nicht mehr mit Vorfreude auf das Fest, Ruhe und Besinnlichkeit, sondern mit Hektik und Stress.
Schwangere empfinden diese Belastungen doppelt und dreifach – nicht nur der Babybauch wird immer umfangreicher und schränkt u. a. die Beweglichkeit ein, zusätzlich laufen auch die Vorbereitungen auf die Geburt des Babys auf Hochtouren.
Da stellt sich die Frage: Warum sich nicht trotz Babybauch einen Wellnessurlaub über die Weihnachtsfeiertage und Neujahr gönnen und dem Stress entfliehen?
Es gibt mindestens sieben gute Gründe für Schwangere, sich für einen Babymoon über die Feiertage in einem der zahlreichen New Life Hotels in Österreich oder Deutschland zu entscheiden:
- Sie kehren dem vorweihnachtlichen Stress den Rücken.
- Statt sich mit den Vorbereitungen für die Festtage auszupowern, erholen Sie sich bei ausgedehnten Spaziergängen in hoffentlich winterlicher Landschaft und bei sanften Sportarten.
- Sie genießen die Feiertage entspannt in weihnachtlicher Atmosphäre und lassen sich mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen.
- Die vielfältigen Wellness-pur-Angebote der New Life Hotels, speziell ausgerichtet an den Bedürfnissen der Schwangeren – und natürlich deren Partner –, sind genau das Richtige für die kalten Wintertage. Sie lassen den grauen Alltag vergessen, mindern etwaige Schwangerschaftsbeschwerden und sorgen für Wohlbefinden rundum.
- Beautytipps und -anwendungen, Kurse zu gesunder Lebenshaltung, ob ausgewogene Ernährung oder Sport für Schwangere, ergänzen das Angebot der New Life Hotels.
- Dank der von geschulten Fachkräften angebotenen Seminare zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und Babypflege können werdende Mütter und Väter den Herausforderungen des neuen Lebensabschnitts gelassen entgegensehen.
- Und last but not least – Sie genießen zusammen mit Ihrem Partner eine Auszeit vom Alltag, die nicht nur jedem einzelnen für sich, sondern auch der Beziehung guttut.
Die New Life Hotels sind gerüstet und erwarten die Urlauber (ob mit Babybauch oder ohne) zu einem Weihnachts- und Neujahrsfest der besonderen Art!
Dezember 15, 2009 Keine Kommentare
Schwangerschaft Tipps: 5. Schwimmen in der Schwangerschaft
Sport ist in der Schwangerschaft nicht verboten und wird von Ärzten, Hebammen und Experten sogar empfohlen. Alle Sportarten, die der schwangeren Frau gut tun und dem ungeborenen Kind im Mutterleib nicht schaden, sind besonders zuträglich für das Wohlbefinden in der Schwangerschaft. Ein sehr geeigneter und sanfter Sport, der vielen schwangeren Frauen immer wieder ans Herz gelegt wird, ist das Schwimmen. Bei diesem Sport gibt es fast keine Verletzungsgefahren und aufgrund des Auftriebs verspürt die Schwangere eine Schwerelosigkeit, welches ihr Gewicht nahezu vergessen lässt.
Das Schwimmen ist besonders schonend und sogar effektiv zugleich. Wenn Sie schon länger nicht geschwommen sind, so beginnen Sie langsam wieder mit dem Wassersport. Schwimmen Sie zu Anfang vielleicht nur fünf oder zehn Minuten und steigern sich dann langsam auf eventuell 20 Minuten. Sie werden schnell bemerken, dass Ihnen das Schwimmen gut tun wird – es ist also unbedenklich, wenn Sie mehrere Male pro Woche das Schwimmbad aufsuchen, um hier die Erholung zu suchen. Bei einer Wassertemperatur von 18°-25°C werden Sie sich herrlich entspannen können, Ihre Gelenke werden entlastet und mit wachsendem Bauch auch das Hohlkreuz vermieden, dass sich sicherlich bei der einen oder anderen schwangeren Frau ankündigt.
Welcher Schwimmstil ist für mich ideal?
Durch das Schweben im Wasser werden Sie eine Menge Vorteile erkennen: die Bewegungen fallen leichter, das Gleiten erleichtert Ihre müden Beine und durch die Ganzkörperbewegung tun Sie Ihrem Körper auch noch allerhand gutes. Während der Schwangerschaft können Sie alle Schwimmstile ausprobieren, die Sie für angenehm erachten:
Beim Brustschwimmen ist meist eine leichtere Atmung zu erkennen. Der Kopf ragt permanent an der Wasseroberfläche und durch die Bewegungen wird die Bauchmuskulatur leicht gedehnt, gleichzeitig jedoch auch der Brust- und Halswirbelbereich gekräftigt.
Das Kraulschwimmen hingegen erfordert eine Einhaltung von gleichzeitigem Atem und Schwimmrhythmus. Da dieser Schwimmstil etwas mehr Aufwand erfordert, ist unbedingt beim Schwimmen darauf zu achten, dass hier der Puls nicht über 140 Schläge pro Minute gelangt. Für konditionell stärkere Frauen dürfte dieser Schwimmstil jedoch keine Einbußen tragen. Vorteilhaft sind weiterhin die natürliche Haltung des Körpers und die Stärkung der Rumpfmuskulatur.
Beim Rückenschwimmen ist die Atmung mit den Bewegungen gleichzustellen – daher kann hier ein schönes, ruhiges Tempo angelegt werden. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie durch das rückwärtige Schwimmen nicht mit anderen Badbesuchern kollidieren oder gegen die Beckenwände stoßen. Halten Sie den Körper natürlich und in einer geraden Position. Fällt Ihnen dieser Schwimmstil jedoch zu schwer, weil vielleicht die Beine absinken und so der Körper nur mit Anstrengung in einer flachen Lage gehalten werden kann, so wechseln Sie besser in einen anderen Schwimmstil über.
Muss ich vor Infekten in Schwimmbädern Angst haben?
Sicherlich fragen sich nun einige schwangere Frauen, wie es mit der Infektionsgefahr in den Schwimmbädern aussieht. Natürlich ist viel Wasser eine Notwendigkeit um den Schwimmsport ausüben zu können. Nun hängt es mitunter von der individuellen Immunabwehr des körpereigenen Scheidenmilieus ab, ob ein Infekt entstehen könnte. Die Infektsgefahr in den öffentlichen Schwimmbädern im deutschsprachigen Raum ist jedoch sehr gering, weil die Wasserverhältnisse streng und gut überwacht werden. Sollten Sie hingegen Seen oder Flüsse zum Schwimmen vorziehen, so ist hier eher mit Vorsicht an den Sport heranzutreten. Erkundigen Sie sich schon vor dem Schwimmvergnügen über die Wasserqualität der hiesigen Wasseranlagen.
In der Schwangerschaft sollte trotz allen Vorlieben ein Whirlpool oder ein zu heißes Bad unbedingt gemieden werden. Zu hohe Temperaturen und zu kleine Becken, die von vielen Menschen geteilt werden bergen ein höheres Risiko an Bakterien und Pilzen, die einen Infekt verursachen könnten.
Dezember 7, 2009 Keine Kommentare
Schwangerschaft Tipps: 4. Sauna in der Schwangerschaft
Das Saunieren dient in erster Linie der Abhärtung vor Erkältungskrankheiten. Besonders typisch beim Saunagang ist der Wechsel zwischen Hitze und Abkühlung, welche den Stoffwechsel anregen und das Immunsystem stärken. Gesunde Frauen, die eine problemlose Schwangerschaft erleben, dürfen auch gern weiterhin in die Sauna gehen, wenn Sie den Wunsch dazu verspüren. Sollten Sie jedoch eher nicht der Saunagänger sein, so wäre der Zeitpunkt während der Schwangerschaft vielleicht nicht unbedingt ideal, um nun die ersten Versuche zu starten.
Für schwangere Frauen kann ein Gang in die Sauna durchaus sinnvoll sein – durch den Wasserverlust beim Schwitzen verringert sich das Risiko an unliebsamen Wassereinlagerungen zu leiden. Ärzte und Experten nehmen zudem auch an, dass schwangere Saunagängerinnen eine leichtere und entspannte Geburt erleben, da bei regelmäßigem Saunieren die Muskeln lockerer und weicher werden. Im Allgemeinen beinhaltet der Besuch in der Sauna viele Vorteile, dennoch eignet sich das Saunieren nur für schwangere Frauen, die
- bereits vor der Schwangerschaft regelmäßig in die Sauna gingen
- keine Risikoschwangerschaft erfahren
- und zuvor mit ihrem Arzt oder der Hebamme ausführlich über die Sauna gesprochen haben.
Auch wenn das Saunieren für schwangere Frauen anziehend wirkt, so sollte man den Gang in die Sauna nur mit Bedacht wagen. Zwei Saunabesuche pro Woche sind aus ärztlicher Sicht unbedenklich, wenn die Zeit je Sitzung nicht mehr als zehn oder zwölf Minuten übersteigen. Außerdem sollten vorrangig die niedrigen Temperaturen bevorzugt werden: hier empfiehlt es sich bei Temperaturen von 50 bis 60 Grad vorlieb zu nehmen, da diese besser verträglich sind. Setzen Sie sich also während des Saunierens auf die niedrigen Bänke. Das hat einerseits den Vorteil, dass Sie schneller zum Ausgang eilen können, wenn Sie sich plötzlich unwohl fühlen und die Hitze ist andererseits besser auszuhalten.
Wie bereite ich mich auf den Gang in die Sauna vor?
Vor dem Saunieren sollten Sie sich mit einem warmen Fußbad auf die kommende Hitze vorbereiten, da dies unter anderem die Durchblutung anregt. Nach dem Saunabesuch verzichtet die schwangere Frau jedoch lieber auf die Abkühlung mit einem Sprung ins kalte Nass, sondern braust sich langsam und bedächtig mit kühlem Wasser ab. Hierfür werden zuerst die Beine und die Arme und danach der Rücken und auch der Bauch abgeduscht.
Gegen Ende der Schwangerschaft sollten Sie den Gang in die Sauna eher mit Vorsicht genießen. Durch die hohen Temperaturen und die ätherischen Düfte in den Aufgüssen können unter Umständen Wehen ausgelöst werden. Vergessen Sie vor und nach dem Saunieren zudem nicht das Trinken. Werdende Mütter haben einen besonders hohen Flüssigkeitsbedarf und da der Körper in der Sauna viel Wasser verliert, sollten diese mit Wasser, ungesüßten Tees und Saftschorlen wieder ausgeglichen werden.
Worauf sollte eine schwangere Frau in der Sauna achten?
Schauen Sie nicht ständig auf die Uhr, ob Sie auch schon die richtige Zeit in der Sauna verbraucht haben. Wenn Sie sich unwohl fühlen, so verlassen Sie sofort die Sauna. Ob das Saunieren für Sie geeignet ist, sollte am Besten ein Arzt feststellen. Fragen Sie lieber vorher nach und lassen Sie sich wertvolle Tipps mit auf den Weg geben.
Ebenso entspannend wie ein Saunagang ist auch ein Bad in den heimischen vier Wänden. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie als Badezusatz nur pflanzliche Stoffe verwenden, die frei von Farb- und Duftstoffen sind und dass das Wasser eine Temperatur von 37° Celsius nicht übersteigt. Verweilen Sie für ungefähr 20 Minuten in der Wanne – längeres Baden belastet den Kreislauf und trocknet zudem die Haut unnötig aus. Gönnen Sie sich nach der Sauna oder dem Bad auf jeden Fall mindestens eine halbe Stunde Ruhe, um sich wieder zu erholen.
Dezember 1, 2009 Keine Kommentare
Schwangerschaft Tipps: 3. Sport in der Schwangerschaft
Frauen, die schon vor der Schwangerschaft sportlich aktiv waren, möchten auch nun vielleicht nicht darauf verzichten müssen. Dass muss man natürlich auch nicht, wenn man es langsam angeht. Aber auch für werdende Mütter, die eventuell nicht soviel mit Sport am Hut haben, sind einige leichte sportliche Aktivitäten empfehlenswert – denn was für Sie gut ist, ist auch für das ungeborene Baby gut.
In den kommenden 40 Wochen wird sich Ihr Körper verändern, bis dahin können Sie vieles tun, damit es Ihnen weiterhin gut geht. Als werdende Mutter benötigen Sie viele Kraft- und Energiereserven. Natürlich steht einer schwangeren Frau nicht immer der Sinn nach Bewegung und Sport – entspannen und erholen Sie sich zwischendurch immer mal wieder, denn auch das ist natürlich erlaubt. Dennoch raten viele Ärzte Ihren Patienten an, in der Schwangerschaft aktiv Sport zu treiben. Das Resultat liegt klar auf der Hand: die Kondition der Mutter bessert sich, die Entwicklung des ungeborenen Kindes wird positiv beeinflusst und der Stoffwechsel sowie das Herz-Kreislauf-System oder die Atmung werden auf Trab gebraucht. Sport ist also während einer Schwangerschaft ideal, sofern Sie keinen Ausdauersport betreiben oder sich Sportarten widmen, die für Sie oder Ihr Kind gefährlich werden könnten.
Auf welche Sportarten sollte man lieber verzichten?
Für Fortgeschrittene ist Jogging, Nordic Walking, Schwimmen oder ein Aerobic-Kurs kein Problem. Wer jedoch schon vor der Schwangerschaft nicht sonderlich viel Sport getrieben hat, sollte es am Anfang vorsichtig angehen. Beginnen Sie mit kleinen Sporteinheiten, die Sie langsam und kontinuierlich steigern. So wirkt sich der Sport auch positiv auf Ihre Schwangerschaft aus und schadet Ihnen und Ihrem Schützling nicht.
Vermeiden Sie jedoch auf jeden Fall Sportarten wie Bungeejumping, Eislaufen, Inlineskating, Volleyball, Basketball oder Fußball sowie weitere Sportarten, bei denen Sie gefährlich fallen könnten oder die für Ihr Kind schädlich sind.
Am beliebtesten ist natürlich das Schwimmen – nicht umsonst werden gern Schwangerschaftsschwimmkurse oder Gymnastikübungen im Schwimmbad angeboten. Mit wachsendem Bauch werden die Bewegungen immer beschwerlicher – im Wasser hingegen schwebt man regelrecht, man kann die Gelenke und Knochen entlasten und das warme Nass um sich herum genießen.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welcher Sport für Sie geeignet ist oder ob Sie diesen oder jenen Sport ausüben dürfen, so sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme. Diese wird Ihnen einige Tipps ans Herz legen. Vergessen Sie während des Sports auf keinen Fall ausreichend zu trinken und denken Sie nicht unbedingt unnötig an Kalorien. Ab der 10. Schwangerschaftswoche erhöht sich Ihr täglicher Energiebedarf um etwa 300 kcal. Essen Sie ruhig nach dem Sport, achten Sie jedoch weiterhin auf gesunde und ausgewogene Nahrungsmittel.
Gehen Sie während des Sporttreibens nicht unbedingt an Ihre Belastungsgrenzen – denn eine Überhitzung Ihres Körpers kann auch dem ungeborenen Kind schaden. Kontrollieren Sie gern zwischendurch Ihren Puls: idealerweise sollte dieser eine Herzfrequenz von 140 bis 150 Schlägen pro Minuten nicht übersteigen. Mit einer Pulsuhr können Sie dies jederzeit beobachten.
Ruhen Sie sich nach dem Sport gut aus und gönnen Sie Ihrem Körper auch Ruhephasen. Nach einer Trainingseinheit sollten bestenfalls 24 Stunden liegen, damit Ihr Körper sich wieder vollständig regenerieren kann.
Warum sollte ich überhaupt während der Schwangerschaft Sport betreiben?
Diese Frage ist sicherlich berechtigt, kann jedoch auch mit einigen Worten leicht beantwortet werden. Sport in der Schwangerschaft ist für Sie und auch für Ihr Kind sehr wichtig. Ein gutes Körpergefühl hebt Ihre Laune und Sie fühlen sich einfach besser – probieren Sie es ruhig aus. Zudem können mit Sport verschiedene, typische Schwangerschaftsbeschwerden vorgebeugt werden. Hierzu zählen beispielsweise Übelkeit, Wadenkrämpfe, Hämorrhoiden oder Venenstau. Durch die Bewegungen werden auch die einzelnen Körperpartien besser durchblutet, so dass diese Beschwerden weniger häufig auftreten.
Und auch Ihrem Kind wird der Sport gefallen: durch den Sport wird das Kind im Mutterleib geschaukelt, welches die Entwicklung des Kindes – besonders auf die Sinnesorgane – fördert. Außerdem verbessert der Sport die Körperhaltung der werdenden Mutter und ein Hohlkreuz wird gegen Ende der Schwangerschaft vermieden.
Dezember 1, 2009 Keine Kommentare
Wassereinlagerungen bei Schwangeren
Während der Schwangerschaft kann es häufig zu Wassereinlagerungen in Armen und Beinen kommen. Um den vorzubeugen, können Sie einige Tipps beachten. Trinken Sie viel Wasser, ungesüßten Tee oder Saftschorlen, das heißt mindestens 2 Liter täglich. Essen Sie viel entwässerndes Obst und Gemüse, z.B. Ananas und Sauerkraut. Legen Sie Ihre beine so oft wie möglich hoch und vermeiden Sie langes Stehen, unternehmen Sie statt dessen lieber Spaziergänge an der frischen Luft.
November 26, 2009 Keine Kommentare
Ätherische Öle gegen Übelkeit in der Schwangerschaft
Am Anfang der Schwangerschaft werden Frauen oft von Übelkeit geplagt, die häufig durch unangenehme Gerüche ausgelöst wird. Um die Übelkeit erträglicher zu machen, hilft hier natürlich an die frische Luft zu gehen, aber auch ein wohlriechendes und erfrischendes ätherisches Öl, wie z.B. mit den Duftnoten Zitrone oder Limone, kann bei Übelkeit kleine Wunder bewirken. Ätherische Öle können Sie in kleinen Fläschchen in Reformhäusern erhalten und so ganz praktisch in der Handtasche dabei haben.
Achtung: Achten Sie beim Kauf der Öle darauf, dass sie wirklich naturbelassen sind und keine Chemie oder Schadstoffe enthalten, da die Dämpfe von künstlichen Ölen giftig sein können und für Sie und Ihr Ungeborenes auf die Dauer schädlich sein kann.
November 17, 2009 Keine Kommentare
Schwangerschaft Tipps: 2. Wellness in der Schwangerschaft
Die Schwangerschaft ist eine Zeit voller Freude, Spannung und Zuversicht, jedoch gibt es zeitweilig auch Momente der Sorgen, Kraftlosigkeit und Erschöpfung. Die vielen Hochs und Tiefs machen den Alltag einer schwangeren Frau zu einer Zerreißprobe, so dass eine kleine Auszeit manches Mal nicht verkehrt erscheint. Optimal für so eine Auszeit empfiehlt sich Wellness, um den Stress abzubauen, die Seele baumeln und den dicken Babybauch schaukeln zu lassen. Heutzutage gibt es für werdende Mütter eine Reihe von Angeboten – doch welche sind sinnvoll und welche nützlich?
Hebammen und Ärzte sind sich jedenfalls sicher: eine schwangere Frau darf tun und lassen, was immer ihr gut tut – wer jedoch mitten in der Schwangerschaft mit dem Saunieren beginnen will und dies noch nie getan hat, sollte es lieber nicht riskieren. Für erfahrene Saunagänger ist die Sauna hingegen empfehlenswert. Die Muskeln und die Seele können entspannen, die Abwehrkräfte werden aktiviert und Wasseransammlungen im Gewebe werden ausbalanciert. Kein Wunder, dass Saunieren bei Schwangeren hoch im Kurs steht. Bei gesundheitlichen Problemen sollte jedoch der Gang in die Sauna unterlassen werden, da die kräftigen Temperaturunterschiede den ohnehin schwerstarbeitenden Körper zu sehr anstrengen. Wer sich nicht sicher ist, ob die Sauna der geeignete Platz zum Entspannen ist, tut sich gut vorher den Arzt oder die Hebamme zu kontaktieren.
Yoga wird bei schwangeren Frauen auch immer beliebter. Die Kombination aus Harmonie und innerer Ruhe in Verbindung mit ausgeglichenen Atemübungen und Körperhaltungen verhelfen in der Schwangerschaft Verspannungen zu lösen und den eigenen Körper kennen zu lernen. Auch das Wachstum des Kindes wird durch das Praktizieren des Yoga intensiver miterlebt. Viele Übungen sind sogar sehr hilfreich, da sie einigen Geburtsstellungen sehr ähnlich sind. Durch die Entspannung, die Atem- und Körperübungen bereitet man zusätzlich das Becken und den Beckenboden vor und optimiert so seinen Körper auf das Wunder der Geburt.
Massagen werden auch häufig von schwangeren Frauen genutzt – nichts ist erholsamer als Verspannungen oder Schmerzen im Rücken- und Nackenbereich zu lindern. Spezielle Anbieter der „Pränatalen Ganzkörpermassage“ bieten Verwöhnprogramme an, welche vom 5. Schwangerschaftsmonat bis kurz vor der Entbindung vollzogen werden. Einige Anwendungen zielen direkt auf die Verspannungen, andere lindern sogar Schwangerschaftsstreifen. Ob dieser Erfolg jedoch bei einer jeden schwangeren Frau zu verzeichnen ist, stellt sich eher fragwürdig an – ein Selbstversuch dürfte mehr Aufschluss bieten.
Ebenso ist Sport in der Schwangerschaft eine hervorragende Art von Wellness. Trotz des wachsenden Bäuchleins muss man gewiss nicht auf Sport und Bewegung verzichten – ganz im Gegenteil: es ist ein hervorragender Betrag zur gesunden Entwicklung ihres Kindes und für die werdende Mutter Erholung pur. Ob ein gemütlicher Spaziergang, eine ruhige Fahrradtour oder belebendes Nordic Walking – ist eine schwangere Frau gesund und besteht zudem keine Risikoschwangerschaft, so ist die Bewegung an der frischen Luft nicht nur ideal, sondern auch empfehlenswert. Durch regelmäßige sportliche Betätigung wird der Kreislauf angeregt, die Gefahr von Thrombose und Wassereinlagerungen werden vermindert, der Haltung mit dem wachsenden Babybauch verbessert sich und die Sauerstoffversorgung für Mutter und Kind wird positiv beeinflusst. Der Gedanke an ruhige und gesittete Sportarten ist also nicht verkehrt, jedoch sollten Ski- oder Snowboardfahrten, Inline-Skating, Marathon, Reiten oder Kampfsportarten eher vermieden werden.
Möchten man sich einfach nur mal verwöhnen lassen, so kann ein Besuch beim Friseur oder bei der Maniküre oder Pediküre schon häufig wahre Wunder vollbringen. Durch das neue Aussehen strahlen viele schwangere Frauen ein neues Selbstbewusstsein aus. Dank der Beratung, das neue Styling und die Rundumpflege wird Wellness der höchsten Kunst vollzogen, die in vollen Zügen genossen werden sollte. Daher ist es nicht verkehrt, sich selbst ab und an auch ein wenig zu verwöhnen.
November 16, 2009 Keine Kommentare
Schwangerschaft Tipps: 1. Reisen in der Schwangerschaft
Ein letzter Urlaub zu zweit, bevor das Kind das Licht der Erde erblickt – diese Traumvorstellung hegen viele werdende Eltern. Aber auch alleinerziehende Mütter oder Frauen, die ohne ihren Partner verreisen wollen, planen häufig in Gedanken einen Urlaub vor der Entbindung. Und das ist eine gute Idee – sofern Sie eine unkomplizierte Schwangerschaft haben und auch von Ihrem Arzt oder der Hebamme Bedenken ausgeschlossen sind, dient der Urlaub der Entspannung und Erholung vor der neuen Lebenssituation. Obwohl jedoch der Wunschgedanke häufig bei den schwangeren Frauen vorherrscht, sind einige sich unsicher: Wann und wohin darf ich verreisen? Gibt es Dinge, die beachtet werden müssen oder welche Sicherheitsvorkehrungen sollten getroffen werden?
Erfahrungsgemäß ist die ideale Zeit für eine letzte Reise um den fünften und sechsten Monat herum – in dieser Zeit hat die morgendliche Übelkeit nachgelassen, die Müdigkeit geht vorbei und Sie fühlen sich rundum wohl. Auch ist dieser Zeitpunkt sinnvoll, da der Bauch noch nicht zu groß ist und die Bewegungsfreiheit uneingeschränkt ist. An Reiseziele dürfen Sie erwählen, wozu Sie Lust und Laune haben. Ob Reisen mit dem Auto, dem Bus, dem Zug oder dem Flugzeug: ob Nah- oder Fernreisen – alles ist erlaubt. Dennoch sollten Sie bei der Planung Ihres Reisezieles einige wichtige Faktoren beachten:
Ein Klimawechsel ist oft eine Mehrbelastung für die schwangere Frau. Auch wenn Ihnen der Sinn nach sonnigen Südländern oder karibischem Feeling steht, so müssen Sie dennoch bedenken, dass die Schwangerschaft Sie in einiger Hinsicht einschränkt. Fragen wie beispielsweise: Welche Impfungen muss ich tätigen und sind alle während der Schwangerschaft erlaubt? Wie sieht es mit der medizinischen Versorgung im Ausland und den Hygieneverhältnissen aus? sollten Sie sich unbedingt schon vor Buchungstätigung stellen.
Ungeeignet sind auch Urlaubsziele über 2.000 Metern Höhe: hier ist der Sauerstoffgehalt in der Luft zu niedrig, dass die Versorgung Ihres Kindes beeinträchtigt werden kann. Überdenken Sie ebenso, dass lange Anreisen für Sie anstrengend sein können. Fahren Sie mit dem Auto, so planen Sie mehrere Pausen ein, um sich die Beine zu vertreten. Im Flugzeug ist ein Platz mit viel Beinfreiheit zu reservieren, so dass Sie Ihre Beine ausstrecken können. Dennoch sollten Sie von Zeit zu Zeit auch aufstehen und ein wenig laufen – so kommt Ihr Kreislauf in Schwung und die Gefahr von Thrombose wird verringert.
Eine Flugreise ist zwar neben der Zugfahrt mitunter die angenehmste Weise in den Urlaub zu starten, dennoch sichern sich einige Fluggesellschaften gern ab. Fragen Sie schon vorab nach, bis zu welcher Schwangerschaftswoche Sie noch mitreisen dürfen. In der Regel werden schwangere Frauen ab der 36. Schwangerschaftswoche nicht gern transportiert. Lediglich eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung kann diese Begrenzung aufheben.
Bedenken Sie ebenso schon vor der Reise Ihre Urlaubsapotheke:
- Neben der Folsäure sollte auch Magnesium als Prophylaxe gegen Wadenkrämpfe nicht in Ihrer Reiseapotheke fehlen
- Magensäurebinder gegen Sodbrennen
- Paracetamol gegen Fieber Eisenpräparate bei Eisenmangel
- Impfpass
- Wund- und Heilsalbe
- Fieberthermometer
- Pflaster
- Sonnenschutzmittel
Am Urlaubsziel angekommen steht Entspannung für Sie an erster Stelle und diese letzte Zeit sollte unbedingt genossen werden. Lassen Sie es ruhig angehen, d.h. dass Sie keine Motorradtouren, Skiausflüge, gefährliche Bergwanderungen oder sonstige Unternehmungen anstreben, schließlich soll der Urlaub für Sie und das Kind in Ihrem Bauch Wellness bedeuten und kein Erlebnisurlaub werden.
Auch Sonnenbäder sind weitestgehend zu vermeiden: die Haut ist in der Schwangerschaft besonders empfindlich, so dass es bei direkter Sonneneinstrahlung ohne Schutz leicht zu unschönen Pigmentflecken kommen kann. Da auch Sonnenhitze Ihren Körper zusätzlich belastet sollten Sie auf lange und ausgedehnte Sonnenbäder verzichten und stattdessen lieber den Schatten aufsuchen.
November 11, 2009 Keine Kommentare
Video zur Schwangerschaftswoche 40, SSW 40
Im Video zur 40. Schwangerschaftswoche auf meinhaushalt.at werden wichtige Informationen und Tipps zur Schwangerschaft in der Woche 40 präsentiert.
Die 40.Woche der Schwangerschaft ist erreicht – wenn Ihr Kind jetzt noch nicht geboren wurde, beginnt langsam der Countdown. In dieser Woche ist der Fötus 37 Wochen alt, hat ein Gewicht von ca. 3.400g und ist um die 50cm groß. Ihr Kind ist nun bereit für ein Leben außerhalb der Gebärmutter. Es hat fleißig an Fettpolstern zugelegt, die Käseschmiere und das Lanugo sind fast vollständig verschwunden und auch die Lungen sind bereit, die ersten Atemzüge zu tätigen. Nicht mehr lange und Sie können Ihren Engel in den Armen halten.
Einige Frauen verzweifeln in diesem Stadium der Schwangerschaft. Der Bauch ist groß und schwer, das Treppensteigen wird immer mühseliger und einfachste Arbeit erscheint fast unmöglich. Häufig kommt es schwangeren Frauen so vor, als würde die Schwangerschaft nie enden und das Kind am Liebsten immer im warmen und wohligen Leib verbringen wollen. Aber keine Angst: bislang hat ein jedes Kind nach draußen gefunden. Es kann sich jetzt nur noch um Tage handeln. Möchte das Baby nicht von allein den Schritt in die Welt wagen, so kann man mit einigen Hilfsmitteln Wehen durchaus fördern.
Einige Hebammen empfehlen den Beischlaf mit dem Partner. Die Samenflüssigkeit enthält nämlich Prostaglandine, welche durchaus wehenanregend sind. Wer also immer noch Lust auf Geschlechtsverkehr verspürt und beide Partner sich einig sind, ist dies eine gute Alternativ, um das Baby ans Licht zu locken.
Weitere Tipps werden wirklich nur in Fällen überschrittener Entbindungstermine von Hebammen oder Ärzten ans Herz gelegt. Hierzu gehört zum Beispiel die Brustwarzenstimulation: die Brustwarzen werden eine Minute lang kräftig gerubbelt, dann anschließend für zwei bis drei Minuten pausiert bis einen weitere Rubbelminute eingelegt wird. Hierdurch können in der Tat Wehen entstehen, welche signalisieren, dass die Gebärmutter geburtsbereit ist.
Auch eine Gewürzteemischung aus Zimt, Nelken, Ingwer und Verbenentee kann die Wehenaktivität stimulieren. Sprechen Sie dieses Rezept mit Ihrer Hebamme ab: wenn auch Sie schon über dem Geburtstermin liegen, wird sie Ihnen sicherlich gern weiterhelfen.
Die Zeit nach der Geburt ist für die werdenden Eltern von Glück und stürmischen Gefühlen beflügelt. Nach Wochen des Wartens und der ewig erscheinenden Schwangerschaft endlich sein Kind in den Armen halten zu können, erscheint für viele Eltern in den ersten Momenten noch unfassbar – und dennoch sind es die ersten Minuten, die Eltern und Kinder gewissermaßen zusammenschweißen. Der erste Augenkontakt beispielsweise ist ein unvergesslicher Moment, aber auch das Kennen lernen verbindet die Zusammengehörigkeit. Haben sich der neue Erdenbürger und die Eltern miteinander vertraut gemacht, kommt die Hebamme wieder ins Spiel. Noch im Kreissaal wird die U1 – die erste Untersuchung – vorgenommen. Hier werden das Gewicht, die Größe, der Kopfumfang, die Körperfunktionen, die Finger und Zehen, sowie Schädelknochen kontrolliert. Nach dieser anstrengenden Untersuchung wird Ihr Kind sicherlich Hunger haben – schon im Kreissaal wird das Baby zum ersten Mal an Ihre Brust gelegt werden, was auch zu den schönsten Momenten für Mutter und Kind gehört. Dieser intime Kontakt, der von Zärtlichkeit, Liebe und Vertrauen begleitet wird, gilt als prägendes Ereignis.
Wenn alles in Ordnung ist, werden Sie in der Regel noch einige Tage auf der Wochenstation verbringen, bis Sie und Ihr Kind abschließend nach der U2 den Weg nach Hause und als Familie wagen dürfen.
November 5, 2009 Keine Kommentare

