Schulsachen vor den Ferien aussortieren: Was bleibt, was weg kann und was Geld spart

Schultasche, Hefte, Stifte und Box mit sortierten Schulsachen vor den Ferien
KI-generiertes Symbolbild.

Die letzten Schultage vor den Sommerferien sind ein guter Moment für einen kleinen Haushalts-Check. Nicht alles muss bis September in der Schultasche bleiben, aber auch nicht alles gehört sofort in den Müll. Wer Hefte, Stifte, Mappen und Bastelmaterial jetzt sortiert, startet entspannter in die Ferien und kauft zum Schulstart weniger doppelt.

Laut Bildungsministerium beginnen die Sommerferien im Schuljahr 2025/2026 in Burgenland, Niederösterreich und Wien am 4. Juli 2026, in den übrigen Bundesländern am 11. Juli 2026. Genau davor ist der beste Zeitpunkt, um mit Kindern einmal durchzugehen: Was ist noch brauchbar, was wandert in die Bastelkiste und was fehlt wirklich?

Schultasche, Hefte, Stifte und Box mit sortierten Schulsachen vor den Ferien

In vier Stapeln sortieren

Legen Sie nicht gleich alles auf einen großen Haufen. Besser sind vier klare Bereiche: weiterverwenden, reparieren, Bastelkiste und entsorgen. So sehen Kinder schneller, dass nicht automatisch alles neu gekauft werden muss.

  • Weiterverwenden: leere oder halbvolle Hefte, intakte Mappen, funktionierende Stifte, Lineal, Schere, Spitzer.
  • Reparieren: Mappen mit losem Gummi, Federpennal mit klemmendem Zipp, Stifte zum Spitzen, Schultasche zum Reinigen.
  • Bastelkiste: bunte Papierreste, leere Heftumschläge, Wollreste, Pickerl, Karton, alte Mappen als Malunterlage.
  • Entsorgen: ausgetrocknete Kleber, kaputte Filzstifte, zerbrochene Lineale, stark verschmutzte oder beschädigte Dinge.

Erst prüfen, dann kaufen

Viele Familien kaufen Schulartikel zweimal: einmal aus Gewohnheit und später noch einmal nach der konkreten Liste der Schule. Sinnvoller ist eine kleine Vorratsliste: Was ist vorhanden? Was ist wirklich aufgebraucht? Was sollte erst gekauft werden, wenn die neue Liste da ist?

Die Umweltberatung empfiehlt bei Schulmaterialien bewusst auf Qualität, Recyclingpapier, lösungsmittelfreie Kleber und langlebige Produkte zu achten. Das ist nicht nur eine Umweltfrage. Gute Stifte, stabile Mappen und reparierbare Schultaschen halten oft länger und müssen seltener ersetzt werden.

Was vor den Ferien gereinigt wird

Die Schultasche muss nicht bis September mit Jausenbröseln, zerknitterten Zetteln und alten Taschentüchern im Eck stehen. Leeren Sie alle Fächer, schütteln Sie Krümel aus und wischen Sie Flaschenfach und Boden vorsichtig feucht aus. Danach gut offen trocknen lassen.

Auch Federpennal, Trinkflasche, Jausenbox und Turnbeutel verdienen eine Runde. Was sauber und trocken eingelagert wird, riecht im Herbst nicht unangenehm und muss nicht aus reiner Verzweiflung ersetzt werden.

Kinder mitentscheiden lassen

Wenn Kinder selbst sortieren dürfen, übernehmen sie eher Verantwortung für ihre Sachen. Eine einfache Regel hilft: Jedes Kind sucht fünf Dinge aus, die im Herbst sicher weiterverwendet werden. Danach wird gemeinsam entschieden, was in die Bastelkiste oder auf die Einkaufsliste kommt.

Bei älteren Kindern funktioniert oft eine kurze Bestandsaufnahme besser als langes Aufräumen. Zehn Minuten reichen: Schultasche leer, brauchbare Stifte in eine Box, offene Hefte zusammenlegen, kaputte Dinge notieren.

Geld sparen ohne Druck

Die Arbeiterkammer vergleicht regelmäßig Preise für Schulartikel und zeigt damit: Vergleichen lohnt sich, besonders wenn mehrere Kinder im Haushalt sind. Trotzdem muss nicht alles sofort gekauft werden. Wer zuerst vorhandene Sachen prüft, hat später eine kürzere Einkaufsliste und weniger Stress.

Für Familien mit knappem Budget kann es außerdem sinnvoll sein, sich rechtzeitig über Unterstützungen wie Schulstartklar zu informieren. Wichtig ist: Fehlendes früh notieren, aber größere Einkäufe erst mit der tatsächlichen Schulliste abgleichen.

Mini-Checkliste für den letzten Schultag

  • Schultasche komplett ausräumen.
  • Alle Stifte testen und spitzen.
  • Hefte mit freien Seiten sammeln.
  • Mappen und Umschläge nach Zustand sortieren.
  • Bastelreste in eine eigene Ferienkiste legen.
  • Fehlendes auf eine Liste schreiben, aber noch nicht alles kaufen.

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Quellen und weiterführende Informationen

Artikelbild: KI-generiertes Symbolbild.

Redaktion

Hinter meinhaushalt.at steht Sabine Ostheimer. Sie sammelt hier praktische Haushaltstipps – am liebsten mit natürlichen Hausmitteln statt purer Chemie –, Spar-Ideen für den Alltag und bewährte Tricks aus Omas Zeiten. Als Zwillingsmama schreibt sie außerdem ehrlich und ohne Filter über den Familienalltag; Backen und saisonale Tischdekoration gehören zu ihren Lieblingsthemen. Mehr über die Seite

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