AT-Alert am Handy: Warnmeldung richtig lesen und Einstellungen prüfen

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt, fachlich geprüft und redaktionell freigegeben.

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Smartphone mit orangefarbener Warnmeldung neben Radio und Hausschlüsseln
KI-generiertes Symbolbild (gpt-image-2), erstellt für meinhaushalt.at.

Ein ungewohnt lauter Ton, eine Warnmeldung am Display und plötzlich viele Fragen: AT-Alert informiert Menschen in einem betroffenen Gebiet direkt am Handy über Gefahren. Entscheidend ist dann nicht, die Meldung möglichst schnell wegzutippen, sondern den Text vollständig zu lesen und die enthaltene Anweisung zu befolgen.

Was ist AT-Alert?

AT-Alert ist das österreichische Warnsystem über Mobilfunk. Es nutzt Cell Broadcast und sendet Meldungen an geeignete Geräte, die sich in einem geografisch festgelegten Warngebiet befinden. Dafür sind weder App noch Registrierung nötig. Anders als bei einer SMS wird keine einzelne Telefonnummer angeschrieben; die Aussendung erfolgt anonym über Mobilfunkzellen.

Das System ergänzt Sirenen, Radio, Fernsehen und behördliche Informationen. Es ersetzt diese Kanäle nicht. Laut Innenministerium können unter anderem Unwetter, Hochwasser, Waldbrandgefahr, Rauchgase, Gasaustritt oder eine andere akute Gefahr Anlass für eine Meldung sein.

Nach einer Warnmeldung: fünf Schritte

  1. Ruhe bewahren und vollständig lesen: Die Meldung nennt, was passiert ist, welches Gebiet betroffen ist und wie Sie sich verhalten sollen.
  2. Gebiet und Zeitpunkt prüfen: Klären Sie, ob Sie sich im genannten Bereich befinden oder dorthin unterwegs sind. Warnungen können auch beim Einfahren in ein bereits bewarntes Gebiet erscheinen.
  3. Anweisung sofort befolgen: Bleiben Sie etwa nur dann im Gebäude, schließen Fenster oder meiden Straßen, wenn die konkrete Meldung dies verlangt. Allgemeine Vermutungen sind kein Ersatz für den Warntext.
  4. Offizielle Informationen ergänzen: Hören Sie Radio und prüfen Sie Webseiten der zuständigen Behörde. Aktive und ältere behördliche Meldungen sind unter warnungen.at-alert.at abrufbar.
  5. Andere aufmerksam machen: Informieren Sie Kinder, ältere Menschen oder Nachbarinnen und Nachbarn in Ihrer Nähe, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Rufen Sie Notrufnummern nicht bloß zur Bestätigung einer Warnung an. Ein Notruf ist für konkrete Notfälle oder wenn die Meldung ausdrücklich dazu auffordert.

Woran erkennt man eine offizielle Meldung?

Eine AT-Alert-Meldung nennt die aussendende Stelle. Behördenmeldungen lassen sich außerdem auf der offiziellen Warnungsseite der RTR gegenprüfen. Folgen Sie keinen Links aus weitergeleiteten Screenshots oder Chatnachrichten, sondern öffnen Sie die behördliche Seite selbst. Der Warntext wird in der Regel auf Deutsch und Englisch ausgesendet.

Warnstufen am Smartphone kontrollieren

Der höchste Notfallalarm ist automatisch aktiviert, kann nicht abgeschaltet werden und ertönt auch bei lautlos gestelltem Handy. Andere Stufen wie erhebliche Gefahr, Gefahreninformation, vermisste Personen sowie Test- oder Übungswarnungen können je nach Gerät ein- oder ausgeschaltet sein.

  • Android: In den Einstellungen nach „Sicherheit und Notfall“, „Notfallwarnungen“ oder „Cell Broadcast“ suchen.
  • iPhone: Unter „Mitteilungen“ bis zum Bereich für Warnmeldungen scrollen.

Menünamen unterscheiden sich nach Hersteller und Betriebssystem. Das Innenministerium nennt als technische Voraussetzung derzeit Android ab Version 11 und iOS ab Version 17.4. Das Gerät muss eingeschaltet, mit einem Mobilfunknetz verbunden und außerhalb des Flugmodus sein. Auch ausländische Handys können in Österreich Warnungen empfangen.

Warum kam auf meinem Handy keine Warnung?

Mögliche Gründe sind ein älteres oder nicht aktualisiertes Gerät, Flugmodus, fehlende Netzverbindung, ein deaktivierter Warnkanal oder ein Standort außerhalb der bewarnten Mobilfunkzellen. Auch zwei nebeneinanderliegende Geräte können Meldungen unterschiedlich darstellen. Verlassen Sie sich deshalb nicht ausschließlich auf das Smartphone.

Vorsorge ohne Alarmstress

Prüfen Sie die Warnstufen in einer ruhigen Minute und halten Sie ein Radio sowie eine geladene Powerbank griffbereit. Weitere Grundlagen bündelt unsere Notfall-Checkliste für Familien. Bei drohendem Starkregen hilft zusätzlich der Ratgeber Keller, Eingang und Wohnung vor Starkregen schützen.

Offizielle Informationen

Beitragsbild: KI-generiertes Symbolbild mit gpt-image-2, erstellt für meinhaushalt.at.

Redaktion

Hinter meinhaushalt.at steht Sabine Ostheimer. Sie sammelt hier praktische Haushaltstipps – am liebsten mit natürlichen Hausmitteln statt purer Chemie –, Spar-Ideen für den Alltag und bewährte Tricks aus Omas Zeiten. Als Zwillingsmama schreibt sie außerdem ehrlich und ohne Filter über den Familienalltag; Backen und saisonale Tischdekoration gehören zu ihren Lieblingsthemen. Mehr über die Seite

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