Quitten sind heutzutage nicht mehr so bekannt und auch beliebt. Schade eigentlich, denn die Quitte ist nicht nur ein gutes Nahrungsmittel sondern auch eine Heilpflanze. Sie hilft gegen Erkältung, Verdauungsbeschwerden, Bluthochdruck und allerlei Hautbeschwerden. In der Küche findet die Quitte ähnliche Verwendung wie Apfel oder Birne, sie kann allerdings nicht roh gegessen werden, da sie bitter schmeckt. Ein Quittenmus kann also auch mal ein Apfelmus zu einem Kaiserschmarrn oder anderen Süßspeisen ersetzen. Hier habe ich ein paar tolle Rezepte um die Quitte in ein Mus, eine Marmelade oder einen Saft zu verwandeln:
Quittenmus selber machen
Quittenmarmelade selber machen
Wenn man aus dem Mus Marmelade machen möchte, gibt man noch 200 g Zucker und Gerliermittel laut Packungsangabe dazu. Das ganze kocht man 4 Minuten sprudelnd. Danach die Gelierprobe machen: 1 TL Fruchtmasse auf einen kalten Teller geben, wenn sie nicht verläuft und sich sogar ein Häutchen bildet ist die Marmelade fertig. Das ganze noch heiß in die vorbereiteten Gläser füllen.
Quittensaft
Für die Herstellung kann man entweder einen Koch-Entsafter verwenden oder sich mit einfachen Hilfsmitteln helfen.
Die Quitten wie oben beschrieben zubereiten und weich dünsten. Die Masse in ein sauberes Tuch geben und über eine Schüssel hängen. Das geht zum Beispiel wenn man einen Stuhl umdreht und an den Beinen des Stuhls das Tuch befestigt. Über Nacht stehen lassen und den Saft heraustropfen lassen. Den Saft in Flaschen abfüllen.
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