Mein Mann hat sich einen Christstollen oder auch Butterstollen gewünscht. Ich bin leider immer etwas skeptisch mit der Hefe, das mit dem vielen ‚gehen‘ klappt bei mir nicht so gut. Aber hier habe ich ein schönes Rezept gefunden, ich hatte vom Backen noch Orangeat, Zitronat und Rosinen übrig und so hab ich mich an dieses Backwerk gewagt.
Es ist sehr zeitaufwendig, da der Teig laufend rasten und „gehen“ muss. Von den Zutaten her, fand ich es nicht so aufwendig, ich hatte fast alles zuhause. Diese Gewürze wie Piment und Kardamon hatte ich nicht, aber ich hatte eine Gewürzmischung „Bratapfel“ und da waren diese auch enthalten, und ich muss sagen, schmeckt auch super.
Wenn ihr mein Rezept auch ausprobieren wollt, hier die Details:
Christstollen – Butterstollen selber backen – Rezept
Wie bewahrt man einen Stollen auf?
Nun stand in dem Rezept, den Stollen muss man mind. 14 Tage oder sogar 3 Wochen an einem kühlen Ort aufbewahren und durchziehen lassen. Aha und wie? Nach einiger Recherche im Internet fand ich dann, dass man den Stollen am besten in Alufolie einwickelt und dann noch in ein Frischhaltesackerl oder in eine Blechdose einpackt. So trocknet der Stollen nicht aus. Die lange Lagerung wird so erklärt, dass die Gewürze und Trockenfrüchte „ziehen“ müssen und sich erst dann entfalten können.
Der Stollen muss bitte kühl, bei ca. 15° C und dunkel gelagert werden.
Achtung: Die lange Lagerung gilt nicht für Mohn- und Topfenstollen, diese sollten frisch verzehrt werden.
Auch meine nächste Frage war gleich darunter zu finden:
Warum schimmelt Stollen nicht?
Wenn der Stollen luftdicht verpackt ist, kann der Stollen nicht schimmeln oder austrocknen.
Warum schneidet man Stollen in der Mitte an?
Das ist einfach: zum einen, weil der Stollen in der Mitte am besten schmeckt und zum zweiten kann man die beiden Enden wieder super zusammenschieben und der Stollen bleibt länger frisch.
Wenn euch hier jetzt noch Orangeat, Rosinen oder Zitronat übriggeblieben sind, bieten sich die Kekse Hausfreunde an, das Rezept findet ihr hier:
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Foto von Sabine, meinhaushalt.at