Ich mag es zu verreisen und dort die traditionellen Gerichte zu probieren. So ist es nicht verwunderlich, wenn ich immer wieder gerne aus Urlaubsländern die Köstlichkeiten nachkochen möchte. Hier habe ich dank meiner lieben Freundin Daniela eine bulgarische Baniza nachkochen können und wir sind alle sehr begeistert. Das Rezept ist einfach und schnell zubereitet und wirklich sehr gut. Traut Euch und probiert es auch:
Rezept für eine bulgarische Baniza
Extra-Tipps:
- Wenn die Banzia im Ofen schon zu dunkel wird, einfach ein Backpapier auflegen und noch fertig backen.
- Für die Baniza eine genau passende Backform verwenden, die muss nicht rund sein, ich verwende z.B. die kleine rechteckige aus Metall von Ikea.
- Die Teigblätter Sac Yufka kann man einfach in der Verpackung einfrieren und sie sind in kurzer Zeit aufgetaut.
- Dieses Rezept kann man ganz verschieden abwandeln: Füllung mit Kürbis und Zucker (Tikvenik), mit einer Füllung aus Sauerkraut (Zelnik), mit Zwiebeln, Spinat, Reis, Fleisch usw. oder als süße Variante mit Milch, die als Nachtisch serviert wird.
- Sehr gut schmeckt die Baniza mit einem Joghurt- oder Sauerrahm-Dip mit frischem Gemüse, wie Karotten, Kohlrabi, Salatgurke, Tomaten usw.
- Laut Tradition wird zu Silvester eine Baniza mit versteckten Glückwünschen zubereitet. Die Glückwünsche werden erst auf Papier geschrieben und dann in Alufolie eingewickelt und zwischen und in den Teigrollen versteckt. Am besten so verteilen, dass man beim schneiden immer mind. einen Glückwunsch erwischen kann. Bei Besuch auf die genaue Anzahl der Besucher abstimmen bzw. noch etwas mehr hineingeben.
Foto von Sabine, meinhaushalt.at
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