Wenn der Welpe bei Ihnen einzieht, sollten sie schon mit seiner Erziehung beginnen. Babyhunde sind neugierig und probieren alles aus. Sie testen, wie weit sie gehen können und vieles mehr. Zeigen Sie dem kleinen Hund von Anfang an, was sie befürworten und was sie stört. Durch Ihr konsequentes Verhalten im Hinblick auf Sein machen und tun, lernt er sehr schnell Ihre Reaktion einzuschätzen.
Dies sind bereits die ersten Anfänge der Erziehung eines Welpen. Das meiste Fehlverhalten bei Welpen kann man schon vorhersehen. Er wird vermutlich nach dem Aufwachen in die Wohnung machen oder geeignete Gegenstände anknabbern, an Besuchern hochspringen, am Zaun und an der Türe bellen oder zu andren Hunden laufen. Um den Hund von Beginn an in die richtige Richtung zu bringen, sollten Sie von vorneherein mit dem Training beginnen und ihn bei richtigem Verhalten loben und bestärken. In den ersten Tagen ist es wichtig eine Bindung zum Hund aufbauen. Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass der Hund gar nicht weiß, wer Sie sind oder was Sie von ihm wollen. Die Erziehung sollte man in den ersten Tagen bei Seite lassen und sich darauf konzentrieren zwischen dem Hund und Ihnen eine Bindung entsteht zu lassen. Ein Welpe sollte von Anfang an lernen:

  • Stubenrein zu werden
  • An der Leine zu laufen
  • Den Umgang mit verschiedenen Umweltreizen
  • Auf einfache Kommandos wie „Sitz, Platz, Fuß..usw.“ zu hören
  • Nicht zu betteln
  • Den Unterschied zwischen meins und deins
  • Kurzzeitig alleine zu bleiben
  • Den Umgang mit anderen Menschen und Hunden

Der Welpe lernt bei allem was er macht und erlebt. Je früher Sie mit dem spielerischen Lernen beginnen, umso einfach wird es später, dem Hund etwas beizubringen. Schaffen Sie Lernsituationen und helfen Sie dem Hund. Bedenke Sie, dass Welpen sehr schnell ermüden. Um Dinge zu begreifen, muss der Hund voll konzentriert sein. Belohnen Sie ihn, wenn er eine Sache richtig gemacht hat. Dies sollte unmittelbar geschehen, damit Sie das richtige Signal setzten.

Die Welpenspielstunde

Unterstützung und Rat erhalten Sie in den Welpenspielstunden. Hier können Sie sich auch mit anderen, frisch gebackenen Hundebesitzern austauschen. Üben Sie mit Ihrem Hund zuhause, was Sie in der Spielstunde erfahren haben. Achten Sie darauf, dass Sie konsequent mit dem Tier arbeiten. Bei Begegnungen mit ausgewachsenen Hunden sollten Sie nicht auf den „Welpenschutz“ vertrauen. Es gibt durchaus Hunde, die die kleinen Welpen beißen und verletzen. Durch spielerische Erziehung und Konsequenz haben Sie einen gut erzogenen Wegbegleiter.