Warum es sinnvoll ist, einen Akkuschrauber im Haus zu haben

Sep 5, 2018 von


Es gibt kaum etwas Wichtigeres als eine gut und sinnvoll zusammengestellte Werkzeugkiste im Haus. Irgendwelche kleinen Reparaturen fallen immer mal an, viel wichtiger ist es aber in Notfällen das Wichtigste zur Hand zu haben. Natürlich sollte man damit aber auch umgehen können. Zu den elementaren Werkzeugen gehört in jedem Fall ein Akkuschrauber. Er ist in der Bedienung zwar sehr einfach zu handhaben, doch ist Akkuschrauber nicht gleich Akkuschrauber. Die technischen Unterschiede in der Anwendung kommen hier gleich noch ins Spiel. Was die Qualitätsunterschiede angeht, so lohnt es sich, sich aktuelle Testberichte zu entsprechenden Produkten anzusehen und diese in die Beurteilung mit einzubeziehen.

Das sind die grundlegenden Unterschiede

Vor der Anschaffung eines solchen Werkzeugs sollte sich jeder Heimwerker über die Unterschiede zwischen den verschiedenen Varianten im Klaren sein. Jedes Produkt hat andere Eigenschaften, es ist daher im Zweifel wichtig zumindest grob einzuschätzen, in welchen Bereichen der Schrauber Anwendung finden wird. Der einfache Akkuschrauber beispielsweise ist tatsächlich nur für das Schrauben gedacht. Die Schraubaufsätze halten mithilfe eines magnetischen Bithalters. Klare Vorteile sind hier das geringe Gewicht und die geringe Größe, die es auch erlauben, an schwer zugänglichen Stellen zu schrauben.

Der Akku-Bohrschrauber ist wohl die beliebteste Variante. Hier sind Akkuschrauber und Bohrmaschine vereint. Es gibt einen langsamen Gang zum Schrauben und einen schnellen zum Bohren. Bohrer verschiedener Größen werden hier ins Bohrfutter eingespannt. Um auch mit der Bohrfunktion zu überzeugen, sollte die Leistung mindestens 10-15 Volt betragen.

Der Akku-Schlagschrauber ist im Prinzip ein Akkuschrauber mit erhöhter Kraft. Das eingebaute Schlagwerk erzeugt eine regelmäßige Vibrationsbewegung in Achsenrichtung. Es wird ein höheres Drehmoment erreicht als beim Akkuschrauber, sodass sich Schrauben fester anziehen und leichter lösen lassen.

Der Akku-Schlagbohrschrauber schließlich vereint dann alle Fähigkeiten. Er schraubt und bohrt und das mit verstärkter Kraft. Der erhöhte Druck ermöglicht das Bohren und Schrauben in unterschiedlichste Materialien, auch Beton oder Stein.

Während für einen Laien, der bisher nie mit Werkzeug gearbeitet hat, ein Akkuschrauber durchaus für das nötigste ausreicht, sollte ein professioneller Heimwerker und natürlich auch Handwerker schon über die letztere Variante verfügen.

Was am Ende zählt, ist der Akku

Der Akku ist letztlich immer der wichtigste Part dieses Werkzeugs, denn ohne ihn funktioniert nichts. Es wird unterschieden zwischen folgenden Arten:

  • Nickel-Cadmium-Akku (NiCd)
  • Nickel-Metallhydrid-Akku (NiMH)
  • Lithium-Ionen-Akku (Li-Ion)

Die entsprechende Bezeichnung ist in der Regel auf dem Akku selbst oder aber im Datenblatt der Bedienungsanleitung zu finden.

Die beste Leistung bieten die Lithium-Ionen-Akkus, denn sie sind kleiner und leichter bei gleicher Fähigkeit und können so besser gehandhabt und länger eingesetzt werden.

Das ist beim Kauf zu beachten

Es gibt natürlich im Discounter regelmäßig sehr günstige Angebote, die durchaus verlockend klingen. Allerdings gibt es hier meistens spätestens dann ein Problem, wenn etwas kaputt geht oder fehlt: Ersatzteile für derartige Modelle gibt es nur in den seltensten Fällen. Falls doch, so sind sie übermäßig teuer. Es lohnt sich hier also, nicht nur auf den Preis zu gucken, sondern sich ein Qualitätsmodell zu kaufen, das zwar in der Anschaffung etwas teurer ist, dafür aber auch länger halten und seinen Dienst verrichten wird. Außerdem gibt es bei Markenherstellern ein viel umfangreicheres Angebot an verschiedenen Modellen und die dazugehörige Beratung. Ein anschauliches Beispiel für eine große Vielfalt ist der Makita Akkuschrauber, den es für nahezu jeden Heimwerkeranspruch gibt.

Um ganz sicher zu gehen, dass kein Fehlkauf getätigt wird, sollten die folgenden 10 Tipps beim Kauf eines Akkuschraubers berücksichtigt werden:

  • zuerst überlegen, wofür das Werkzeug gebraucht wird
  • informieren, welche Leistung ein solches Gerät bieten sollte
  • über verschiedene Hersteller informieren
  • in einem Baumarkt „ausprobieren“, um zu sehen, wie es in der Hand liegt
  • Qualitätsvergleich ansehen
  • Preise vergleichen
  • Garantieleistung prüfen
  • ermitteln, wie lange es Ersatzteile geben wird
  • hinterfragen, wie lange der Akku hält
  • erfragen, was ein Austausch-Akku kostet

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