Pflege und Aufbewahrung von Schmuck

Okt 29, 2018 von


Für viele Frauen und Männer besitzen Schmuckstücke einen emotionalen Wert. Die glänzenden Accessoires setzen ein Statement und akzentuieren ein Outfit. Zudem hängt an Familienerbstücken oftmals ein sentimentaler Wert. Damit Ihr Schmuck für lange Zeit seinen Glanz behält, spielt die richtige Pflege eine wichtige Rolle. Speziell bei Echtschmuck bedarf es einer schonenden Reinigung, damit Ketten, Ringe oder Armbänder ihren Glanz nicht verlieren.

Worauf kommt es bei der Schmuckpflege an?

Ob dezent oder extravagant – Schmuckstücke verschönern jeden Look. Für viele Menschen gehören sie zum Alltagsoutfit dazu. Ebenso wie den Ehering nehmen sie Armbänder oder Fußkettchen nicht ab. Legen sie ihre Lieblingsschmuckstücke an, symbolisieren diese Eleganz und Stil. Vorwiegend Echtschmuck – beispielsweise einen Goldring – hüten die Besitzer wie einen Schatz. Sie vererben ihn an die Kinder oder die Enkel. Daher hängen an den wertvollen Accessoires oftmals Erinnerungen. Damit Ihnen Ihr Schmuck in einem guten Zustand erhalten bleibt, kommen besondere Pflegeutensilien zum Einsatz. Zudem gilt eine individuelle Schmuckaufbewahrung als sinnvoll, um Ketten, Armbänder und Ringe vor Schmutz und dem Bestoßen zu schützen. Entscheiden Sie sich für Echt- oder Modeschmuck – beide Varianten bestehen aus unterschiedlichen Materialien. Neben echtem Gold- und Silberschmuck besitzen Platinschmuckstücke einen hohen Wert. Modische Accessoires fertigen die Hersteller beispielsweise aus Kunststoff, günstigen Metallen und Ziersteinen. Diese zeigen sich als funkelnder Strass, Glassteine oder Zirkonia.

Bei allen Schmuckarten bewähren sich Schmuck-Kästen oder -Kassetten, um die Kostbarkeiten zu verwahren. Die Schatullen kleiden die Anbieter mit Samt oder Seide aus. Für Ringe stehen in der Regel samtene Ringschienen zur Verfügung. Bewahren Sie Ihre Kostbarkeiten in einem Schmuckkasten auf, beugen Sie Kratzern und Beschädigungen an ihnen vor. In den einzelnen Schmuckfächern finden die Schmuckstücke ausreichend Platz, um beispielsweise ein Verknoten der Ketten zu verhindern. Zudem eignen sich die Boxen für den Transport der schönen Accessoires.

Generell hilft es, den Schmuck an einem dunklen und kühlen Ort zu verwahren. Bei Hitze nehmen viele Materialien eine spröde Struktur an und brechen mit der Zeit. Ebenso sollten Sie verhindern, dass Feuchtigkeit an die Accessoires gelangt. Durch Nässe droht das Anlaufen von Silberschmuck. Bei Stücken aus günstigen Metallen treten unter Umständen Rostspuren auf. Befinden sich schwarze Stellen an Ihren Schmuckstücken, stellen sie Anzeichen für eine vernachlässigte Pflege oder eine falsche Aufbewahrung dar.

Tipps gegen das Anlaufen von Schmuck

Speziell Silber- und Metallschmuck weist nach längerem Tragen blaue bis schwarze Flecken auf. Diese übertragen sich oftmals auf die Haut der Träger. Hierbei handelt es sich um angelaufene Stellen. Diese entstehen, wenn die Schmuckstücke mit Körper- oder Haut-Pflegemitteln in Kontakt kommen. In ihnen befinden sich schwefelhaltige Stoffe, die eine chemische Reaktion auslösen. Gleiches geschieht, wenn bestimmte Haushaltschemikalien die Accessoires berühren. Diese laufen ebenfalls während des Tragens an. Das resultiert aus Körperschweiß und chlorhaltigem Wasser, das Ringe oder Ketten berührt.

Legen Sie die Schmuckstücke auf Watte, sorgt das flauschige Material für das Beschleunigen des Anlaufens. Bei echtem Gold- und Silberschmuck häufen sich angelaufene Stellen bei einer offenen Schmuckaufbewahrung. Daher sollten Sie die Stücke nicht auf dem Nachttisch oder einem ungeschützten Schmuckständer platzieren. Um die schwarzen Anlaufstellen zu entfernen, hilft eine Schmuckreinigung mit speziellen Reinigungsmitteln. Alternativ beugen Sie dem chemischen Prozess vor.

Das funktioniert, indem Sie die Schmuckstücke vor Kontakt mit Kosmetik sowie chemischen Stoffen bewahren. Vermeiden Sie daher, dass folgende Produkte mit Ihren Lieblingsaccessoires in Berührung kommen:

  • Alkoholische Kosmetika,
  • Cremes und Lotionen,
  • Haarspray,
  • Puder,
  • Deodorants,
  • Nagellack,
  • Parfüm,
  • Sonnencreme,
  • alle Putzmittel.

Zudem sollten Sie Ihren Schmuck in bestimmten Situationen ablegen. Beim Baden und Duschen entfernen Sie Ringe von den Fingern, um unliebsame Wasserflecken auf dem Material zu vermeiden. Speziell bei kalkhaltigem Wasser entstehen weiße Rückstände, die beim Entfernen Kratzer in Silber oder günstigem Metall hinterlassen. Bei einem Schwimmbadbesuch sollten Sie auf das Tragen der Schmuckstücke verzichten, damit diese vor Chlorwasser geschützt bleiben. In der Sauna und beim Sport kommt es zu einer starken Transpiration. Durch den Schweiß laufen die Kostbarkeiten an.

Gleiches geschieht bei einem Sonnenbad. Tragen Sie zudem Sonnencreme auf, beschleunigen deren Inhaltsstoffe unter Umständen die Verfärbungen Ihres Lieblingsschmucks. Baden Sie im Meer, gilt es, Modeschmuck sowie unechte Schmuckstücke im Hotelzimmer zu verwahren. Durch das salzhaltige Meerwasser unterliegen sie starken Beschädigungen. Bei Echtschmuck sorgt Meerwasser in geringen Dosen für einen Reinigungseffekt. Befinden sich Edelsteine an Ringen oder Ketten, nehmen Sie diese vor dem Baden ab. Speziell Opale und Perlen gelten als stark empfindlich und können durch Kontakt mit Salzwasser verunreinigen.

Grundsätzlich hilft gegen das Ermatten und Anlaufen Ihrer Schmuckstücke, sie nach dem Stylen, Frisieren und Schminken anzulegen. Cremen Sie sich mehrmals täglich die Hände ein, nehmen Sie Ringe vor der Hautpflege ab. Warten Sie, bis die Creme einzieht, bevor Sie die Accessoires erneut aufziehen. Trotz guter Pflege kommt es unter Umständen zum Anlaufen Ihres Lieblingsschmucks. Um die schwarzen Stellen zu entfernen, gibt es einen einfachen Trick.

Kleiden Sie eine Schüssel aus Kunststoff mit Alufolie aus und füllen Sie das Gefäß mit warmem Wasser. In die Flüssigkeit geben Sie einen Esslöffel Salz. Anschließend legen Sie Ihre Schmuckstücke in die Schüssel, sodass Sie die Silberfolie berühren. Warten Sie mehrere Minuten, bis Sie die Stücke aus der Kunststoffschüssel nehmen und unter fließendem Wasser abspülen. Reiben Sie mit einem weichen Tuch den letzten Feuchtigkeitsfilm ab. Danach profitieren Sie von Gold- und Silberschmuck, der wie neu glänzt.

Geschlossene Gefäße eignen sich zur Schmuckaufbewahrung

Speziell bei Echtschmuck sowie Schmuckstücken mit Edelsteinen kommt es auf einen Schutz vor Umwelteinflüssen an. Aus dem Grund eignen sich geschlossene Behältnisse, um die Kostbarkeiten vor Schmutz, Staub, Sonnenlicht und Feuchtigkeit zu bewahren. Zudem reagieren Gold und Silber häufig auf Sauerstoff, sodass Verfärbungen drohen. Besitzen Sie bei Ihren Lieblingsschmuckstücken die Originalverpackung des Juweliers, bewährt sich diese als Schmuckkästchen. In der Regel handelt es sich um aufklappbare Kästen, die eine weiche Unterlage für den Echtschmuck beinhalten.

Alternativ wickeln Sie die Stücke in weichen Stoff ein und legen Sie in eine größere Schatulle oder in ein Plastiktütchen. Eine gute Wahl stellt eine Schmuckschatulle das. Diese überzeugt aufgrund ihres edlen und kompakten Designs. Des Weiteren stellt sie verschiedene Verwahrungsmöglichkeiten für unterschiedliche Schmuckstücke zur Verfügung. Beispielsweise existieren separate Fächer für Ihre Ringe, Ohrringe und Ketten.

Reinigungs- und Pflegetipps für Ihren Schmuck

Hautschuppen, Staub und Schmutz lagern sich auf den Schmuckstücken ab und setzen sich in deren Gliedern fest. Tragen Sie die Accessoires häufig, entstehen Verfärbungen schneller als bei selten angelegten Stücken. Für empfindlichen Echtschmuck bieten Fachgeschäfte und Juweliere eine schonende Reinigung an. Alternativ erstehen Sie im Handel ein Gold- oder Silberbad.

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