Der Massivholztisch ist das Herz Ihres Esszimmers. Er bleibt fest auf dem Boden, verschiebt sich nicht einfach, bietet halt und schafft ein rustikales Feeling. Ihr wunderschöner Holztisch wird auch in 50 Jahren noch schick sein, vorausgesetzt er wird richtig gepflegt und geschützt. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie Ihren Tisch am besten vor Flecken und Beschädigungen schützen!

Platz 6: Achten Sie auf trockene Luft

Zu hohe Luftfeuchtigkeit fördert nicht nur die Schimmelbildung, sondern kann auf Dauer auch Ihre Holzmöbel beschädigen. Während dem Kochen und Servieren entsteht oft sehr viel Dampf. Daher ist es wichtig auf eine ausreichende Belüftung zu achten. Spätestens, wenn Feuchtigkeit an Fenster kondensiert oder sich kleine Tröpfchen auf glatten Oberflächen bildern, ist es an der Zeit zu lüften. Achten Sie auch immer darauf bei eingeschaltetem Dunstabzug zu kochen.

Platz 5: Schützen Sie die Füße

Die Füße eines Holztisches sind besonders empfindlich, denn durch die Reibung mit dem Boden kommt es oft dazu, dass das Holz beschädigt wird. Zudem ist der Boden vor allem in der Küche oft nass. Damit sind die Füße Ihres Tisches oft und für zu lange in Kontakt mit Wasser, was sehr schlecht für das Material ist. Eine einfache Lösung dafür sind Kunststoffhülsen, die sie an die Beine Ihres Tisches anbringen, um die Füße vor Feuchtigkeit und Reibung zu schützen. Zur not können Sie aber auch einfache Untersätze aus Kunststoff oder Karton nutzen.

Platz 4: Schutz vor Prellungen & Kratzer

Am schwierigsten ist es Prellungen und Kratzer zu entfernen. Diese können nur durch Schleifen & Hobeln entfernt werden und das auch nur, wenn sie nicht zu tief sind. Um Kratzer und Dellen zu vermeiden, sollten Sie schwere, Baumwoll Tischdecken verwenden. Stellen Sie Kochtöpfe und große Schalen nie direkt auf dem Tisch, sondern immer nur auf hitzeisolierende, weiche Unterlagen. Machen Sie auch von Getränke Unterlagen und Tischsets Gebrauch.

Platz 3: Lackieren oder Ölen

Ein lackierter Tisch ist grundsätzlich besser geschützt, als ein geölter, jedoch sieht der geölte Tisch oft besser und natürlicher aus. Für welche Variante Sie sich auch entscheiden, sollten Sie in allen Fällen bei der Pflege Ihres Tisches zum richtigen Pflegemittel greifen. Lackierte Tische können Sie in der Regel mit Wasser abwischen und dabei sogar etwas Seife verwenden. Geölte Tische sollten dagegen mit weniger Feuchtigkeit in Berührung kommen, hier zahlt es sich aus abzubürsten.

Platz 2: Die Zwei Tischdecken Strategie

Um Ihren Tisch optimal zu schützen, ist es am Besten zwei Tischdecken zu kombinieren: Oben verwenden Sie eine schwere, weiche Vollzwirn Tischdecke aus Baumwolle, die gegen Dellen und Hitze Schützt; darunter können Sie ein günstiges wasserundurchlässiges Wachstuch legen (Ein Beispiel dazu finden Sie hier), dass den Tisch gegen Feuchtigkeit schützt.

Platz 1: Vermeiden Sie Hitzeflecken & Stehflecken

Große weiße Flecken auf dem dunklen Naturholztisch sind eine wahre Katastrophe. Diese entstehen, wenn Sie heiße Gegenstände, wie bspw. einen Kochtopf mit nur wenig oder ohne Isolierung auf dem Tisch stellen. Um diese Situation zu vermeiden zahlt es sich aus in Korkunterlagen zu investieren. Achten Sie darauf eine ausreichende Anzahl in verschiedenen Größen zu haben.