Der Ruf von vielen Aktienhändlern ist seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise ziemlich ramponiert, trotzdem ist der Beruf des Aktienhändlers noch immer verlockend. Das mag daran liegen, dass die Aktienhändler von heute nicht mehr auf dem Parkett der Börsen zuhause sind und ihre Order auch nicht mehr ins Telefon schreien müssen, denn der Aktienhändler von heute sitzt bequem vor seinem PC und macht seine Geschäfte online. Es ist nach wie vor die Aussicht auf das große Geld, aber auch der Nervenkitzel, der diesen Beruf noch immer ausmacht.

Eine Ausbildung bei der Bank

Die meisten Aktienhändler beginnen ihre Karriere als Auszubildende bei einer Bank. Um aber für den Aktienhandel zugelassen zu werden, müssen die Bewerber, die in der Wertpapierabteilung arbeiten, einen einwöchigen Lehrgang bei der Börse machen und anschließend auch eine Prüfung absolvieren. Der zukünftige Aktienhändler muss nachweisen können, dass er sich mit dem Börsenrecht auskennt und weiß, wie an den Börsen die Preise gebildet werden. Auch das Termingeschäft ist ein Teil des Lehrgangs, ebenso wie das Handelssystem an den österreichischen Börsen. Die wirklichen Finessen, die diesen Beruf ausmachen, kann man allerdings nicht lernen, hier gilt immer noch das „Learing by doing“ Prinzip.

Einfach ist es nicht

online-aktienhaendlerWer vielleicht in seiner Freizeit schon einmal mit CFDs über CMC Markets gehandelt hat, der weiß, wie ein spekulativer Handel aussieht und was dabei beachtet werden muss. Wer aber hauptberuflich als Aktienhändler tätig werden möchte, der muss schon ein großes Wissensspektrum haben, denn in diesem Beruf wird mehr gefordert als nur das richtige Lesen von Kursen. Viele Broker arbeiten in den ersten Berufsjahren zunächst einmal als Angestellte und machen sich erst später selbstständig. Wer angestellt bei einer Bank arbeitet, der verdient nicht schlecht und muss sich um eine regelmäßige Bezahlung keine Sorgen mehr machen. Als Online-Broker selbstständig zu agieren, erfordert auch ein wenig Mut, denn schließlich wird dann auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko gehandelt.

Es läuft nicht immer rund

Wenn die Geschäfte eines Aktienhändlers gut laufen, dann kann sich das Gehalt schon mal in einem fünfstelligen Bereich bewegen, aber es läuft natürlich nicht immer nach Wunsch. Wer als Aktienhändler Erfolg haben will, der muss vorausschauend arbeiten, er darf sich nicht nervös machen lassen, wenn ein Kurs sich nicht in die richtige Richtung bewegt und er muss sich nicht nur über die Aktien, sondern auch über die jeweiligen Unternehmen informieren. Nur wer immer auf der Höhe der Zeit ist, der kann letztendlich auch gut verdienen.