Die besten Ordnungstipps sortiert nach Zimmertyp

Ein Blick in die Küchenschubladen verursacht einen flauen Magen. Der Gang ins Kinderzimmer wird zum Spießrutenlauf. Und an das Chaos in den Badezimmerschränken will niemand denken. Manchmal scheint ein Umzug plausibler als die Unordnung im aktuellen Haus noch in den Griff zu bekommen. Dabei gibt es hervorragende Ordnungstipps, mit denen die Situation dauerhaft unter Kontrolle bleibt.

Das Schlafzimmer

Für erholsamen Schlaf ist eine entspannte Umgebung notwendig. Wer als Letztes vor dem Zubettgehen einen überquellenden Wäschekorb sieht, der hat wahrscheinlich keine angenehmen Träume. Deshalb ist ein ordentliches Schlafzimmer entscheidend für das persönliche Wohlbefinden und die Gesundheit.

Wie bei allen anderen Räumen muss auch im Schlafzimmer zunächst eine solide Grundordnung geschaffen werden. Dafür werden alle Schränke und Schubladen entrümpelt. Alles, was kaputt ist, nicht mehr passt oder gefällt, kommt weg. Wer sich nicht gut trennen kann, der packt die Sachen vorerst in den Keller oder einen anderen Stauraum. Wird es nach sechs Monaten nicht vermisst, kommt es endgültig weg.

Wichtig ist es, im Schlafzimmer für ausreichend Stauraum zu sorgen. Ein großer Kleiderschrank mit verschiedenen Fächern und Hängern ist ideal. Dort wird die Kleidung ordentlich einsortiert. Es gibt praktische Hänger für Tücher und übersichtliche Krawattenboxen.

Gerne wird der Platz unter dem Bett als Stauraum genutzt. Laut der fernöstlichen Feng-Shui-Lehre ist das nicht optimal. Wenn es nicht anders geht, sollten nur Dinge aus Baumwolle und Holz unter der Schlafstätte gelagert werden. Idealerweise verwendet man dafür verschließbare Boxen. Auf everyday-feng-shui.de erfährt der Leser außerdem von der Problematik von Elektronik im Schlafzimmer. Handys, Laptops und Ladekabel sind schnellstmöglich aus der Schlafstätte zu verbannen.

Wer normalerweise seine Schmutz- oder Bügelwäsche im Schlafzimmer lagert, findet am besten eine andere Stelle im Haushalt. Die Ablageflächen sollten freigehalten werden. So fällt das Staubwischen wesentlich leichter. Am besten sind alle Schränke und Kästen geschlossen. Das sorgt für ein ruhiges Gesamtbild.

Die Küche

Um die Küche auf Vordermann zu bekommen, wird im ersten Schritt alles ausgeräumt. Danach werden Regale und Schubladen gereinigt. Jetzt stellen Sie alle Utensilien auf den Prüfstand. Geräte, die nicht benutzt werden, kommen weg. Sie müssen nicht in den Müll wandern. Wahlweise können sie verkauft oder verschenkt werden.

Viele Küchenbesitzer wissen nicht, wie sie die Schränke ordentlich füllen. Dabei können Kunststoffbehälter, Trennstege, Schubladenteiler und Besteckkästen helfen. Auch Flaschenregale sind perfekte Ordnungshüter. Rutschfeste Matten helfen dabei, dass Kochutensilien nicht verrutschen, wenn Schubladen geöffnet werden.

Bei der Kücheneinrichtung steht Praktikabilität im Vordergrund. Alle Gegenstände, die Sie häufig benötigen, sollten in Griffnähe sein. Töpfe und Geräte, die nur selten im Einsatz sind, dürfen gerne in den hinteren Ecken gelagert werden.

Dem Durcheinander in Vorratsschränken wird mit Behältern, Dosen, Körbchen und Gläsern Einhalt geboten. Wichtig ist, beim Sortieren mit Bedacht vorzugehen. Nur wer im Anschluss problemlos die gewünschten Zutaten findet, verursacht kein neuerliches Chaos.

Das Badezimmer

Das Geheimnis für ein blitzblankes Badezimmer heißt ebenfalls ausräumen und Stauraum schaffen. Alte Shampoos, Duschgels und Deos wandern in den Müll. Gleiches gilt für eingetrockneten Nagellack und ranzige Lippenpflegestifte. Als Faustregel gilt, was im letzten Monat keine Verwendung fand, wird aussortiert. Ist der Medikamentenschrank im Badezimmer, dann geht es auch ihm an den Kragen. Welche Arzneimittel sind abgelaufen? Auch diese können vorschriftsmäßig entsorgt werden.

Alle Dinge, die übrig bleiben, kommen zurück in die Schränke. Am praktischsten ist es, die Utensilien nach Themen zu ordnen. Die notwendigen Gegenstände für die Maniküre liegen beisammen. Rasierer, Klingen und Schaum stehen beieinander.

In einem harmonischen Badezimmer passen Handtücher, Waschlappen und Vorleger farblich zusammen. Der Großteil aller Utensilien sollte in Unter- und Spiegelschränken verschwinden. Damit auch dort Ordnung herrscht, kann mit Körbchen und anderen Behältnissen gearbeitet werden. Ausgewählte Produkte dürfen gekonnt in Szene gesetzt werden. Der stylishe Parfümflakon darf genauso auf der Ablage präsentiert werden wie die hochwertigen Gesichtscremes.

Alles, das täglich benötigt wird, ist in Griffnähe zu platzieren. Andernfalls müssen die Regale täglich durchgewühlt werden. Dadurch würde die neu gewonnene Ordnung direkt wieder zerstört. Ein Badlüfter kann übrigens dabei helfen, das perfekte Raumklima zu schaffen.

Das Wohnzimmer

Am besten wird dort angefangen, wo die Unordnung direkt ins Auge sticht. Stapeln sich große Berge von Sofakissen und Decken auf der Couch? Alles, was zu viel ist, kann entweder gespendet, verschenkt oder in Textilboxen gelagert werden.

Oftmals ist das Sofa der Mittelpunkt des Wohnzimmers. Wenn es aufgeräumt ist, entsteht bereits ein sortiertes Gesamtbild.

Danach geht es an die Kommoden und Schränke. Auch sie sollten regelmäßig entrümpelt werden. Wie in Küche und Bad müssen auch die Wohnzimmerschränke gut sortiert eingeräumt werden. Dafür eignen sich ebenfalls Themenfelder. Zusätzlich können auch hier Ordnungshilfen unterstützen. Papiere kommen in Ordner. Kleinteile wandern hübsche Aufbewahrungsoptionen. Viele Sortiersysteme sind nicht nur praktisch, sondern auch echte Hingucker.

Grundsätzlich sind Wohnungen und Häuser leichter sauber zu halten, je weniger die Menschen besitzen. Deshalb trennt man sich am besten bei jeder Neuanschaffung von einem alten Teil.

Der Hauswirtschaftsraum

Wenn es irgendwie machbar ist, dann sollte ein Hauswirtschaftsraum eingerichtet werden. Darin stapelt sich die Bügelwäsche. Putzmittel sind dort ebenfalls zu finden. Dieses Zimmer sollte gut sortiert und übersichtlich eingeräumt werden. Am besten verschwinden gewaschene Wäscheberge in einem dekorativen Behältnis. Alternativ können sie auch hinter einer spanischen Wand oder einem anderen Deko-Element versteckt werden. Zu lange sollte Bügelwäsche allerdings nicht unverrichteter Dinge herumliegen. Dadurch wird sie muffig und staubig.

Reinigungsmittel werden am bestens nach Einsatzort sortiert. Die Reste sind aufzubrauchen oder zu entsorgen, bevor ein neues Mittel angebrochen wird.

Auch wenn offene Regale praktisch sind, ein schönes Raumklima schaffen sie nicht. Deshalb befinden sich im Hauswirtschaftsraum idealerweise geschlossene Schränke.

Wessen Wohnsituation keinen Platz für ein extra Putzzimmer hergibt, der kann einen eigens dafür verwendeten Schrank besorgen. Darin finden sich Putzeimer, Besen, Wischer, Reinigungsmittel und Putzlappen.

Jedes Zimmer im Haus braucht Aufmerksamkeit, damit es langfristig ordentlich bleibt. Wer jedem Raum etwas Zeit pro Woche widmet, der schafft ein echtes Wohlfühlambiente ohne viel Aufwand. Damit die Ordnung beibehalten werden kann, braucht es Struktur. Optimalerweise werden verschiedene Aufgaben fix in den Familienkalender aufgenommen. Praktisch dafür sind die Organizer von fotokalender.com, weil sie sich individualisieren lassen. Die fixen Aufgaben können direkt bei der Kalendererstellung erfasst werden. Es lassen sich Spalten für jedes Familienmitglied anlegen. So sehen Eltern und Kinder direkt, welche Tasks von wem erledigt werden.

Zusätzlich dürfen bei jedem Gang durch die Wohnung Teile aufgehoben und an ihren Platz gebracht werden. Ein super Trick sind auch die 10-Minuten-Zwischendurch. Dafür wird ein Timer gestellt. In nur 10 Minuten werden möglichst viele Stellen in der Wohnung aufgeräumt. Drei Einheiten pro Tag sorgen für eine gute Grundordnung. Übrigens macht diese Übung auch den Kindern großen Spaß!