Faszination Wasser: auf Kinder haben Planschbecken, Meer und Co. eine unerklärliche Anziehungskraft. Leider zählt das Ertrinken bei den bis zu 14-Jährigen daher auch zu den häufigsten Todesursachen. Demzufolge ist es besonders wichtig, die Kleinsten mit den Grundsicherheitsregeln am, im und auf dem Wasser bekannt zu machen.
Generell sollten Nichtschwimmer niemals ohne Aufsicht gelassen werden. Zusätzlich geben Schwimmhilfen Schutz vorm Ertrinken. Wer jedoch denkt, dass diese eine unschlagbare Sicherheitsmaßnahme darstellen, irrt sich. Denn Schwimmflügel können unbemerkt Luft verlieren oder das Kind aus dem Gleichgewicht bringen. Bei Schwimmgurten kann sich der Verschluss lockern oder der Gurt nicht richtig befestigt sein, was wiederum eine Gefahr darstellt. Daher gilt: das Kind niemals aus den Augen lassen und vor hohen Wellen, Sogen oder großer Wassertiefe schützen. Aufblasbare Tiere, Ringe sowie Luftmatratzen zählen im Übrigen nicht zu den Schwimmhilfen und können somit keinen Schutz garantieren.
Eine der besten Möglichkeiten der Wassersicherheit stellt der Schwimmunterricht bzw. die Schwimmfähigkeit dar. Hierzu gibt es meist Kurse, Programme oder Freizeitschulungen, die dem Kind dabei helfen, sich mit dem Wasser vertraut zu machen. Außerhalb einer Schwimmanlage (Pools oder Schwimmhallen) sollten Sie immer darauf achten, dass das Wasser keine Hindernisse birgt, etwa durch Steine oder Trübheit. Ihr Kind sollte immer gut einschätzen können, wie weit es sich in das Meer oder in den Fluss begeben darf. Zusätzlich sollten Sie Ausschau nach Schwimmaufsichten halten und das Kind in die Nähe der Badewacht plantschen lassen.