Durch ungesunde Ernährung, Medikamenteneinnahmen, Zigarettenkonsum, Alkoholkonsum und andere schädliche Stoffe, die der Mensch seinem Körper zuführt kommt es im Laufe der Zeit zu einer mehr oder weniger starken Giftbelastung. Viele Leute klagen plötzlich über unerklärliche Symptome wie Konzentrationsstörungen, häufige Kopfschmerzen, Erschöpfungszustände, ständige Müdigkeit, nicht abbaubares Übergewicht oder erhöhte Infektanfälligkeit, wenn der Körper mit diesen Giften überlastet wurde. Natürlich sorgt der Körper selber für den Abbau von Giftstoffen, doch wenn ihm mehr Giftstoffe zugeführt werden als er auf einmal abbauen kann, sollte dieser intensiv durch eine Entgiftungskur unterstützt werden, um alle Gift-Moleküle zu entfernen und den Körper in seinen ursprünglichen, reinen Zustand zurückzuversetzen.

So funktioniert eine Entgiftung

Frau - schöne LandschaftFür die Entgiftung des Körpers ist das Lymphsystem wichtig, welches zusammen mit dem Herz-Kreislauf-System dem Körper hilft Giftstoffe, die sich im Blut befinden zu entfernen und gleichzeitig Immunzellen zu transportieren. Das Lymphsystem muss allerdings entsprechend stimuliert werden. Der Körper kann auf unterschiedliche Arten entgiftet werden. Sehr erfolgreich sind speziell aufgebaute Programme zur Darmreinigung, die mit verschiedenen synergetisch wirkenden Bestandteilen zur Lösung, Bindung und Ausscheidung der vorhandenen Giftstoffe beitragen.

Darmreinigung zur Entgiftung – trinken, trinken und nochmal trinken

Während der Darmreinigung eigenen sich frisch gepresste Frucht- und Gemüsesäfte ideal als Einstieg. Die Säfte sollten die einzige Nahrungs- bzw. Flüssigkeitszufuhr in den ersten Tagen sein. Parallel werden täglich Darmspülungen durch Einläufe durchgeführt. Allerdings sollte eine Darmreinigung immer unter professioneller, medizinischer Aufsicht erfolgen, um für die Gesundung der Darmflora zu sorgen. Wichtig ist es, während einer Darmreinigungskur ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um den Körper vor einer Dehydrierung zu schützen. Ohne tagsüber genug zu trinken, bekommt man das Lymphsystem nicht in Schwung und die Nieren werden nicht richtig durchgespült, was dazu führt, dass wasserlösliche Abfallstoffe schlecht ausgeschieden werden.

Trockenbürstenmassage zur Anregung der Entgiftung

Besonders gut animiert wird das Lymphsystem durch Bürstenmassagen auf der Haut. Im Körper sind nämlich viele Kilometer lymphatischer Gänge vorhanden, die alle Abfall- und Giftstoffe sammeln. Durch das Bürsten der Haut werden die Lymphdrainage sowie auch der Blutkreislauf stimuliert. Die Massage sollte in langen Strichen in Richtung Herz erfolgen.

Wasser gegen Giftstoffe – die Hydrotherapie

Wechselduschen mit kaltem und heißem Wasserstrahl bringen den Lymph- und den Blutkreislauf auf Touren. Das kalte Wasser zieht im Körper alles zusammen, was den lymphatischen Fluss in die oberen Körperbereiche steigert. Mit dem heißen Wasser löst sich die Spannung, so dass die Lymphe nach unten fließt. Die Wassertemperatur sollte alle 30 Sekunden umgeändert werden, um die Ausscheidung von Giftstoffen optimal zu unterstützen.

Lymphdrainage – die Behandlung

Wird Druck auf Lymphknoten und Lymphgänge ausgeübt, so wird die Wirksamkeit des Lymphsystems gestärkt. Allerdings ist hier das Fachwissen eines ausgebildeten Therapeuten nötig, um mit wellenartigen Bewegungen auf dem Körper Blockaden zu lösen und den Kreislauf anzuregen.

Schüssler-Salze – eine biochemische Alternative

Insbesondere im Frühjahr können Entgiftungskuren mit Schüssler-Salzen empfehlenswert sein. In den kalten Wintermonaten hat es bei den meisten Leuten an Bewegung gemangelt, was die Ansammlung von Giftstoffen gefördert hat. Eine Sulfat-Kur mit drei Schwefelsalzen kann als Entschlackungskur und Entgiftung innerhalb von vier Wochen für Abhilfe sorgen.

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