Wie bitte? Hühneraugen entfernen? Ja, hier sind nicht die hübschen Gucker der Hühner gemeint, sondern Hornschwielenbildungen an den Zehen. Im Allgemeinen werden diese auch als Krähenaugen, Leichdorn oder Klavus bezeichnet – aber alle haben sie etwas gemeinsam: sie können wahnsinnig weh tun. Durch falsches Schuhwerk, permanente Belastung und immer wiederkehrenden Druck entstehen Hühneraugen auf oder zwischen den Zehen. Die Schmerzen der Schwielen entstehen durch den Dorn, der allerdings nach innen gerichtet ist.

Warum heißt ein Hühnerauge eigentlich Hühnerauge?

Sehr naheliegend erhielt das Hühnerauge oder Krähenauge den Namen, da es einem Vogelauge äußerst ähnlich sieht. Die Schwiele ist rund, in der Mitte ist eine Vertiefung erkennbar, so dass das Auge schmerzhaft auf oder zwischen den Zehen ruht.

Wie schlimm sind die Schmerzen?

Hühneraugen können sehr schmerzhaft sein. Oftmals entsteht ein stechender Druck, meist ist das Gehen kaum mehr möglich. Allerdings sind nicht nur die Schmerzen lästig – wer im Sommer gern Flip-Flops oder Sandalen tragen möchte, wird gegen die schwielige Haut angehen wollen. Denn schön sind Hühneraugen nun wirklich nicht anzusehen.

Was kann ich gegen Hühneraugen tun?

Abendliches Fußbad

FußbadSehr bekannt ist wohl diese Methode: ein abendliches Fußbad nehmen, so dass die Haut schön aufweicht und anschließend die Bereiche der Hühnerauge mit einem Bimsstein bearbeiten. Danach die Haut eincremen und pflegen.

Rosine

Mythos oder Hausmittel? Schneide eine Rosine zur Hälfte ein, lege sie für einige Stunden in ein Wasserbad und fixiere die aufgeweichte Rosine mit der Schnittstelle auf das Hühnerauge – am besten über Nacht.

Zitrone

Vielleicht hilft eine Zitrone? Einfach eine Scheibe Zitrone über Nacht auf das Hühnerauge legen und gut fixieren. Anschließend den Fuß in ein Wasserbad einweichen – das Hühnerauge lässt sich nun leicht auslösen.

Pflaster oder Tropfen

Natürlich gibt es auch in Drogeriemärkten zahlreiche Pflaster und Tropfen – bei einigen helfen sie besser, bei anderen weniger. Wenn nichts mehr geht, hilft ein Fußpfleger weiter. Sind die Hühneraugen jedoch sehr schlimm gelegen, können diese sogar operativ entfernt werden.