Mit Cellulite hat fast jede Frau zu kämpfen. Diese Erkenntnis hat allerdings nicht zwangsläufig etwas mit Übergewicht zu tun. Die unschönen Dellen machen einfach vor keiner Frau Halt und sind mitunter genetisch bedingt. Im Sommer mag allerdings kaum ein weibliches Wesen sich mit Orangenhaut in der Öffentlichkeit sehen. Besonders während der Badeanzug- und Bikinizeit möchte Frau glänzen – jedoch nicht mit schlaffem Bindegewebe.

Was genau ist eigentlich Cellulite?

Die Cellulite findet sich in erster Linie an den Oberschenkeln, am Gesäß und manchmal auch am Bauch wieder. Hierfür ist eine Ansammlung von Stoffwechselschlacken im Gewebe verantwortlich. Alle Schlackenstoffe, die der Körper nicht mehr verwenden und ausscheiden kann, sammeln sich an den üblichen Stellen an. Meist gehören tierische Eiweiße wie Fleisch, Wurst, Fisch, Eier und Milchprodukte zu den Schuldigen, aber auch Medikamentenrückstände, giftige Toxine, Umweltgifte sowie natürlich Zucker sind Übeltäter.

Was kann ich tun, um Cellulite zu bekämpfen?

Natürlich kann man seine Ernährung umstellen und allgemein gesünder leben. Dennoch werden die unhübschen Dellen nicht von heute auf morgen verschwinden. Dafür ist körperlicher Einsatz erforderlich. In Drogeriemärkten findet man eine Vielzahl an Anti-Cellulite-Produkten, die alle das Eine versprechen: Cellulite den Gar auszumachen.

Man kann sich aber auch für weniger Geld eine eigene kleine Anti-Cellulite-Pflege herstellen. Für diese Pflegeserie benötigt man nur wenige Hilfsmittel, die wir eigentlich alle im Haushalt wiederfinden:

Kaffeesatz gegen Cellulite

Den morgendlichen Kaffeefilter oder Kaffeepad nicht dem Biomüll übergeben, sondern einfach mal aufbewahren, ist der erste Schritt zur Anti-Cellulite-Pflege. Dieser Kaffeesatz eignet sich nämlich hervorragend für die weibliche Haut. Einfach an Oberschenkeln, Bauch oder Armen einreiben und mit kreisenden Bewegungen einmassieren.

Salz oder Zucker für ein Anti-Cellulite Peeling

Wer sich mit dem Tipp Kaffeesatz unwohl fühlt oder gar keinen Kaffee trinkt, kann sich auch an Zucker oder Meersalz bedienen. Nun werden diese Materialien nicht einfach auf die Haut gegeben, sondern mit etwas Duschgel vermengt. Dies erhöht die Gleitfähigkeit und stellt ein super Körperpeeling dar. Nun einfach die Haut mit dem Salz oder Zucker Peeling einreiben und somit die  Durchblutung bestmöglich anregen. Warum? Durch die erhöhte Durchblutung wird den Schlackenstoffen auf die Sprünge geholfen und schneller aus dem Körper befördert. Anschließend das selbstgemachte Körperpeeling mit lauwarmem Wasser gründlich abspülen.

Eiswürfel gegen Cellulite

Wer hingegen immer Eiswürfel im Haus hat und sich nicht mit Peelings beschäftigen möchte, kann diese Variante ausprobieren: einfach einen Eiswürfel in die Hand nehmen und die Hautpartien damit ausreichend massieren. Zugegeben: diese Methode ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch hier wird die Durchblutung angeregt und das Bindegewebe gestrafft.

Wie kann man Cellulite vorbeugen?

Vor Cellulite ist eigentlich keine Frau gefeit, daher ist es nicht verkehrt, sich auch mit dem Thema Cellulite und Bindegewebe zu beschäftigen. Um seinem Körper etwas Gutes zu tun, muss man im Grunde auch nicht viel machen: eine ausgewogenen, gesunde Ernährung und weniger Fett sind zunächst der Schlüssel zum Erfolg.

Aber auch viel Trinken (mindestens 2 Liter pro Tag), ein wenig Sport wie Joggen, Schwimmen oder Radfahren und Massagen sowie Wechselbäder können kleine Wunder bewirken. Zudem sollte man seiner Haut ausreichend Feuchtigkeit zukommen lassen. Die Bodylotion pflegt nicht nur die Haut, auch die Massage ist gut für den Körper.

Bild von Janine, meinhaushalt.at

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