Kekse ausstechen und backen

Obwohl Plätzchen das ganze Jahr über beliebt sind, werden jedoch gerade zur Weihnachtszeit verstärkt Kekse gebacken. Ob Butterplätzchen, Vanillekipferl oder Kokosmakronen – wenn der Duft von Nelken und Zimt die Weihnachtsbäckerei erfüllt, gibt es kein Halten mehr. Ich backe sehr gern und weiß, dass es bei Rezepten immer wieder zu Problemen kommen kann. Daher habe ich hier die wichtigsten Tipps aufgelistet, damit das Backen auch Spaß macht:

Teig bleibt auf Ausstechform kleben

Weicher Teig

Ist der Keksteig sehr weich, dann die Ausstechformen sowie das Nudelholz immer wieder in Mehl tauchen. So bleibt nichts hängen. Achtung: Nur nicht zu viel Mehl verwenden, dann wird der Teig krümelig und bricht auseinander. In diesem Fall ein wenig Butter dazugeben, damit er wieder weicher wird.

Extra-Tipp: Für Kekse eignet sich am besten glattes Mehl (Type 405).

Fester Teig

Ist der Teig für die Kekse eher fest, dann mit lauwarmen Wasser arbeiten: Die Formen immer wieder mit lauwarmen Wasser ein wenig befeuchten, so bleibt in diesem Fall auch kein Teig kleben.

Gleichmäßig geformte Kekse backen

Wenn man Spritzgebäck so richtig schön gleichmäßig gestalten will, kann man sich mit diesem Trick helfen: Die gewünschte Form einfach mit Bleistift auf das Backpapier aufmalen. Das Papier umdrehen und jetzt nur mehr den Teig mit einem Spritzbeutel oder Löffel auftragen.

Wie gelingen formschöne Kokosmakronen?

Um die Kokosmasse auf die Oblaten zu bringen, behilft man sich am besten mit zwei Teelöffeln. Diese in ein wenig Mehl tauchen, eine gute Menge Kokosteig mit dem Teelöffel aufnehmen, über die Oblate setzen und mit dem zweiten Teelöffel abstreifen. Nun noch die Kokosberge mit ein wenig Kondensmilch bestreichen – so werden die Makronen herrlich gold-braun.

Kekse im Backofen backen

Gerade zu Weihnachten, wenn man viele verschiedene Kekse backen möchte, neigt man dazu, schnell die Backbleche zu belegen. Doch gerade bei Keksen sollte man das nicht tun, denn dadurch wird die Unterseite viel schneller braun. Immer das Blech erst auskühlen lassen oder mit mehreren Backblechen arbeiten. Hat man nur ein Backblech dann das Backblech vor dem Verwenden am besten kalt abspülen, so kleben die Plätzchen nicht so leicht an der Unterseite am Blech.

Oder wenn man mehrere Bleche zur Verfügung hat, dann mit Umluft backen, da können mehrere Bleche gleichzeitig gebacken werden. Ich empfehle aber, die Kekse nacheinander ohne Umluft zu backen. Ich habe mir daher gleich 2 weitere Backbleche gekauft, da ich mit einem nicht weit hüpfe beim Kekse backen.

ExtraTipp: Immer das Backblech mit Backpapier belegen oder Einfetten. Oder umweltfreundlicher Backmatten besorgen.

Sind Zimtsterne fertig gebacken?

Ersatz für Backblech

Wenn nicht genug Backbleche zum Backen für die Kekse vorhanden ist, dann einfach den Boden von Springformen verwenden. Diesen auch gut einfetten oder mit Backpapier belegen.

Zahnseide um Kekse vom Backblech zu lösen

Wenn die Kekse sich partout nicht vom Backblech lösen wollen, dann sollte man ihnen mit Zahnseide zu Leibe rücken. Dafür ein Stück ungewachster Zahnseide stramm um den Keks ziehen und so kann man sie schön vom Backblech abnehmen.

Aufbewahrung von Keksen

Eine Lagerung in einer luftdicht verschlossenen Box oder Dose ist auf jeden Fall das beste für Kekse. Hierdurch können die Kekse ihr Aroma bestens entwickeln. Legt man noch einen ganzen Apfel zu den Plätzchen, so bleibt das Gebäck länger frisch. Der Standort sollte kühl sein, also Keller oder gleich beim Eingang bietet sich an.

Lagerung von Lebkuchen

Der fertig gebackene Lebkuchen ist zuerst einmal sehr hart und kann noch nicht vernascht werden. Deshalb in die Keksdose eine Apfelspalte hineingeben. Dadurch wird der Lebkuchen schön weich und lecker.

Extra Tipp: den Apfel immer wieder austauschen, so dass hier nichts schimmeln kann.

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Foto von Sabine, meinhaushalt.at