Haushalts-Kategorie — Gesundheit
Schlafen bei Hitze – die besten Tipps & Tricks
Zu heiß um zu schlafen - wenn das Schlafzimmer zum Backofen wird. Durchnässte Bettwäsche und gefühlte 80 Grad im Schlafzimmer, der Blick wandert genervt zum Wecker – schon wieder. Leider gehöre ich zu den Menschen, die bei tropisch, schweißtreibenden Temperaturen, nachts kein Auge zumachen können. Ein- und Durchschlafen wird zur Folter. Darum habe ich die Zeit genutzt, und die besten Tipps gesammelt, wie man bei Hitze besser schläft.
Tipps & Tricks gegen Sommerhitze im Schlafzimmer
Hitze draußen lassen
Damit die Hitze dort bleibt wo sie hingehört, nämlich draußen, die kühle Morgenluft nutzen und das Schlafzimmer kräftig lüften. Damit sich der Raum nicht unnötig erhitzt, Außen- oder Innenrollo, Rollladen, Vorhänge, Bambusrollo – also alles was die heißen Temperaturen draußen hält, herunterlassen.
Durchzug am Abend
Damit sich die warme Luft abends nicht im Zimmer staut, die Fenster öffnen, sobald die Sonne untergegangen ist.
Raumklima
Um bei Hitze besser einschlafen zu können, hilft es das Klima im Schlafzimmer zu verbessern: Hängt man ein nasses Tuch im Zimmer, oder vor den Fenstern auf, verdunstet über Nacht Wasser, und die Raumtemperatur sinkt etwas ab.
Daunendecke Ade
Verbanne die Daunendecke, die im Winter für wohlige Wärme sorgt. Baumwollbettwäsche, ein Laken oder der dünne Bezug der Bettdecke (ohne Inhalt), sorgt für angenehme Körpertemperatur.
Ventilator oder Klimaanlage
Vorsicht bei Ventilator oder Klimagerät. Diese schaffen zwar Abkühlung, jedoch besteht über Nacht die Gefahr mit einer Verkühlung aufzuwachen.
Lesen Sie auch: 10 Tipps gegen Hitze
Nasse Abkühlung
Um die nächtliche Hitze etwas zu mildern, hilft es ein nasses Handtuch auf Stirn oder Füße auflegen.
Kühlender Begleiter
Für etwas Abkühlung in heißen Sommernächten, sorgt eine Wärme- oder Wasserflasche, die mit kaltem Wasser gefüllt wird.
Kleidung
In schweißtreibenden Sommernächten schläft es sich nackt am kühlsten. Wer nicht auf Nachtanzug oder Hemdchen verzichten möchte, legt das Schlafgewand vor dem zu Bett gehen am besten für eine Stunde ins Gefrierfach.
Abendessen
Um den Körper zu entlasten, sollte die letzte Mahlzeit zwei Stunden vor der geplanten Nachtruhe, verzehrt werden. Ein kalorienarmes, leicht verdauliches Abendessen, sorgt für guten Schlaf. Vermeiden werden sollten fettige und auch scharfe (schweißtreibende) Speisen.
Hitzebedingter Umzug
Ist die Hitze trotz aller Tipps & Tricks immer noch unerträglich, kann mann sich in extrem heißen Nächten mit einem kleinen Umzug, etwas Abhilfe schaffen: Campingbett, Luftmatratze oder Gästebett schnappen und in Keller, Balkon oder sogar unter dem Sternenhimmel im Garten übernachten.
Fehlt ein Tipp? Wir freuen uns über Kommentare mit weiteren Tricks für kühle Nächte!
Juli 20, 2010 Keine Kommentare
10 Tipps gegen Hitze

Diese Tipps helfen garantiert bei der nächsten Hitzewelle, die angesichts global steigender Temperaturen sicher kommt.
- Kalt duschen: eine kalte Dusche kühlt den gesamten Körper und wirkt viel besser als ein Ventilator.
- Ventilator aufstellen: wenn keine Klimaanlage zur Verfügung steht und eine kühle Dusche auch nicht möglich ist, dann kann ein Ventilator helfen die Körpertemperatur zu senken. Praktische Links: Ventilatoren bei Amazon
, Klimaanlagen bei Amazon
.
- Viel trinken: trinken Sie viel Wasser, keinen Alkohol und wenig Kaffee.
- Medikamente: Besprechen Sie die Einnahme von Medikamenten wie Diuretika mit Ihrem Arzt da diese dem Körper Wasser enziehen können. Auch Psychopharmaka können problematisch wirken, da sie auf die Schweißproduktion einwirken – besprechen Sie das daher auch dem verschreibenden Arzt.
- Gewöhnung: Gewöhnen Sie Ihren Körper an die Hitze und führen Sie kontrolliert leichtere Tätigkeiten im Freien aus, nachdem Sie Ihren Körper mit einer kühlen Dusche abgekühlt haben. Man kann die Widerstandskraft des Körpers gegen die Hitze langsam steigern um besser gerüstet zu sein, wenn die nächste Hitzewelle kommt.
- Kein anstrengender Sport in der Sonne: Unterlassen Sie bei hohen Temperaturen das sporteln im Freien. Warten Sie bis es kühler wird und Sie werden mehr Freude am Sport haben.
- Hut tut gut: Tragen Sie einen weiten Hut. Ein fast schon vergessenes Stück Kleidung könnte wieder Mode werden – der Hut. Er schützt vor direkter Sonnenstrahlung und zwar nicht nur den Kopf, sondern auch Gesicht, Nacken und Schultern.
- Leichte Kleidung: Weite leichte Kleidung gehört bei einer Hitzewelle dazu. Tauschen Sie als Frau die Jeans gegen ein Kleid und als Mann den Stoffanzug gegen einen leichteren Leinenanzug mit dünnem weißen Hemd.
- Offene Schuhe: Auch über die Füße kann man Hitze abführen – vergessen Sie also Socken und Schnürschuhe. Schlüpfen sie in Mokassins und Sandalen um weniger zu schwitzen.
- Ab in den Keller: Wenn es wirklich heiß wird sollten Sie versuchen kühle Räume aufzusuchen.
Sollten Sie weitere Tipps gegen die Hitze haben, würden uns über Kommentare freuen!
Juli 2, 2010 3 Comments
Fit in den Frühling
Die Tage werden immer länger, es wird wärmer und ein Blick in den Kleiderschrank verrät, dass das schöne Sommerkleid vom letzten Jahr einfach nur kneift. Höchste Zeit dem Winterspeck an den Leib zu rücken, Zeit für Fitness im Frühling!
Wie werde ich Fit für den Frühling?
Eigentlich ganz einfach, mit Bewegung. Das schöne Wetter und die länger werdenden Abende laden geradezu ein vom Sofa aufzustehen und sich ein wenig zu bewegen. Ob an der frischen Luft, im Fitnessstudio oder zuhause ist reine Geschmackssache.
Welche Sportarten sind ideal?
Um schnellen Erfolg zu sehen ist es anzuraten eine Mischung aus Ausdauer- und Kraftsport zu machen. Der Ausdauersport verbrennt Kalorien und Fett und das Krafttraining baut Muskeln auf und definiert bestimmte Körperpartien wunderbar.
Wie sieht das Training aus?
Etwa 1 bis 2 Mal pro Woche sollte man Ausdauersport machen. Joggen, Schwimmen, Radfahren, Heimtrainer, Laufband… alles was einen so richtig schön aus der Puste bringt ist hier ideal. Es soll auf jeden Fall Spaß machen, deshalb eine Sportart wählen die einem gefällt.
Dazu kommt etwa 1 bis 2 Mal pro Woche das Krafttraining. Hantelübungen, Gerätetraining… hier gilt auch wieder, was Spaß macht ist gut. Beim Krafttraining sollte man aber erst ein Gespräch mit seinem Arzt führen, gerade mit Rückenproblemen kann hier sehr viel falsch gemacht werden. Deshalb ist für den Anfang das Training im Fitnessstudio nicht schlecht. Hier wird man beobachtet und bei falsch ausgeführten Übungen gleich korrigiert. Allerdings machen das nicht alle Studios, deshalb sollte man sich vor der Anmeldung erkundigen.
Wenn man die Ernährung jetzt auch noch ein wenig umstellt und sich fett- und kalorienarm ernährt, dann klappt das bis zum Sommer auch noch mit der Bikinifigur. Das wichtigste ist einfach die Bewegung. Außerdem ist es auch noch gesund und gut für den Körper. Wenig Bewegung haben die meisten ohnehin. Man sitzt den ganzen Tag im Büro und Abend dann auch noch auf dem Sofa. Rückenschmerzen sind meist das Resultat. Sport schafft hier meist Abhilfe, ein starker, trainierter Rücken schmerzt nicht so schnell wie einer der untrainiert ist.
April 29, 2010 Keine Kommentare
Fastenkur zum Abnehmen
Gerade wenn der Sommer vor der Tür steht merken einige Leute, dass die Sommerkleidung doch ein wenig enger sitzt als im Vorjahr. Sie wollen unbedingt noch schnell ein paar Pfunde verlieren und versuchen sich an diversen Diäten. Die Fastenkur ist zwar keine Diät an sich aber man verliert damit auch ganz gut Pfunde. Sinn der Fastenkur ist das Entschlacken des Körpers, gerade im Winter neigen viele Leute dazu viel zu fett zu essen. Der Körper übersäuert dadurch, das kann sich durch unreine Haut, Sodbrennen, Verdauungsstörrungen und Trägheit äußern. Hier hilft die Fastenkur.
Wie macht man eine Fastenkur?
Es gibt verschiedene Arten des Fastens, die beliebteste ist aber das Fasten nach Buchinger. Hier werden während der Fastenzeit nur Tee, Säfte und Gemüsebrühen zu sich genommen. Man beginnt mit einer Einleitung von drei Tagen, an diesen Tagen isst man bewusst nur leichte Kost um den Körper schon mal umzustellen. Am vierten Tag, der eigentliche Beginn des Fastens wird der Darm gesäubert, am besten geht das mit einem Klistier oder Glaubersalz (Achtung, es schmeckt furchtbar!), ab dem vierten Tag wird auch keine feste Nahrung mehr gegessen. Jetzt gibt es nur noch Flüssigkeiten, Kräutertee, Obst- und Fruchtsäfte und Suppenbrühe. Nach einer Zeit von vierzehn Tagen sollte man das Fasten beenden und wieder leichte Kost zu sich nehmen. Es ist ganz wichtig mit leichter Kost zu beginnen, also am ersten Tag einen Teller Haferschleim, am nächsten vielleicht eine Kartoffel und ein wenig Gemüse. Man sollte den Magen auf keinen Fall gleich wieder voll belasten.
Für wen ist die Fastenkur geeignet?
Für so gut wie jeden. Nicht machen sollten es Schwangere, Kinder, Frauen die Stillen, Personen mit Essstörungen, Untergewichtige, Personen die durch eine Krankheit geschwächt sind. Am besten spricht man vor Beginn mit seinem Arzt ob er Bedenken hat.
Was brauche ich für das Fasten?
Eine Wärmflasche für den Leberwickel, die Wärme unterstützt die Leber, die während des Fastens auf Hochtouren läuft um die Giftstoffe abzutransportieren. Kräutertees wie Pfefferminz-, Melissen-, Kamillentee. Diese verträgt der Magen recht gut und sie wirken beruhigend. Suppenbrühe und Säfte. Ideal wäre auch Baumwollkleidung, sie wärmt und ist auf der Haut angenehm zu tragen. Gerade an den ersten Tagen kann es sein, dass man schnell friert oder die Haut recht trocken wird. Die Baumwollkleidung hilft hier ganz gut. Für die Haut eignet sich ein mildes Körperöl. Was man sich vor dem Fasten auch besorgen sollte, ist ein Buch über das Fasten oder zumindest ausreichend Informationen. Sonst kann das alles auch schief gehen.
Fasten nach Buchinger ist ideal um den Körper zu entschlacken und von seiner Übersäuerung zu befreien, danach wird man sich wie neu geboren fühlen. Es ist aber dringend notwenig sich vorher eingehend zu informieren!
Weiterführende Links zum Thema Fasten:
- Wikipedia Artikel zum Thema Fasten
- gesundesabnehmen.at Artikel über das Fasten
- Fasten FAQ auf gesundfasten.net
April 26, 2010 Keine Kommentare
Zu viel Hygiene kann Allergien auslösen!
Wer sich schon einmal die ganzen Reinigungsmittel angesehen hat, wird feststellen, dass meist Antibakteriell auf der Flasche steht. Im heutigen Zeitalter will sich jeder so gut es geht vor Keimen und Bakterien schützen. Diese sind es aber die der Körper in gewissem Maße sogar braucht.
Warum braucht der Körper Keime?
Der Körper benötigt Keime und Bakterien damit das Immunsystem etwas zu tun hat. Das Immunsystem bekämpft Erreger, jeder körperfremde Stoff wird als Fein erkannt und sofort vernichtet. Wenn die Umgebung nun steril, also Keim- und Bakterienfrei ist, hat das Immunsystem nicht mehr zu tun. Da es aber arbeiten will, wird es nun ganz harmlose Stoffe wie Tierhaare, Staub oder Pollen als Fein ansehen und diese bekämpfen. Der Körper reagiert mit einer laufenden Nase und tränenden Augen. Also einer Allergie und da das Immunsystem diese Stoffe nun immer als Fein ansehen wird, hat man auch ständig diese Symptome sobald man mit dem Stoff in Berührung gerät.
Warum gibt es heute so viele Allergiker?
Wegen der übertriebenen Hygiene. Studien zeigen, dass die Kinder früher wesentlich seltener an einer Allergie erkrankten als heute. Gerade Kinder die auf Bauernhöfen aufwuchsen kamen täglich mit Schmutz in Berührung, das Immunsystem hatte also ausreichend arbeit. Heute in Zeiten der Sauberkeit hat das Immunsystem kaum Arbeit, also erkranken schon Babys an Allergien. Das Immunsystem kann sich einfach nicht richtig ausbilden und erkennt alles als Fein an was nicht in den Körper gehört.
Wie kann man sein Kind vor Allergien schützen?
Schützen kann man es grundsätzlich nicht, gerade wenn die Eltern an Allergien erkrankt sind, ist das Risiko recht hoch, dass das Kind auch eine Allergie haben wird. Grundsätzlich sollte man sein Kind aber auch ruhig mal wörtlich im Dreck spielen lassen. Schon alleine der Sandkasten enthält ausreichend Bakterien und Keime, das Immunsystem hat also alle Hände voll zu tun. Auch die Wohnung muss nicht penibel sauber sein, natürlich sollte der Boden nicht vor Schmutz überquellen aber es reichen auch normale, natürliche Reinigungsmittel. Man braucht für Bad und WC und alle anderen Räume keine Reinigungsmittel die desinfizieren und antibakteriell sind.
Was kann man zum Putzen benützen?
Man kann auf Omas Trickkiste zurückgreifen. Essig löst Kalk wunderbar, Schmutzränder im Waschbecken bekommt man mit etwas Salz sehr gut weg und mit 60 prozentigem Alkohol bekommt man Fett und Schlieren wunderbar von Glasoberflächen.
Hygiene ist gut, man kann es aber übertreiben. Wenn es um eine ansteckende Krankheit geht, ist es schon richtig wenn man die Toilette oder die Türklinken mit einem antibakteriellen Mittel reinigt. Das sollte aber wirklich die Ausnahme bleiben, ansonst sind Keime und Bakterien nicht schlecht, der Körper braucht sie sogar dringen.
April 22, 2010 Keine Kommentare
Sollte man sein Kind impfen lassen?

Der Trend sein Kind impfen zu lassen geht unverständlicherweise mehr und mehr zurück. Erschreckend ist, dass viele Eltern ihre ungeimpften Kinder sogar zu sogenannten Masernpartys schicken. Sie lassen das gesunde Kind zu Kindern die gerade eine Krankheit durchmachen und das in der Hoffnung, dass ihr Kind sich ansteckt und so Antikörper gegen das Virus bildet. Den Eltern ist nicht klar, welchem Risiko sie ihr Kind aussetzen, von den Spätfolgen will man gar nicht erst sprechen!
Welche Impfungen gibt es?
Jedes Kind sollte eine Grundimmunisierung bekommen. Die Standardimpfungen sind Diphtherie, Tetanus, Pertussis (Keuchhusten), Poliomyelitis (Kinderlähmung), Haemophilus Influenzae Typ B (Hib), Hepatits B, Masern, Mumps, Röteln, Varizellen (Windpocken), Influenza, Meningokokken, Pneumokokken, Humane Papillomviren (HPV).
Was genau ist eine Impfung?
Bei einer Impfung werden abgeschwächte Erreger oder ihre Giftstoffe gespritzt. Diese sind schon so sehr abgeschwächt, dass sie keine Infektion hervorrufen aber den Körper dazu animieren Antikörper zu bilden. Diese Antikörper halten aber meist nur ein paar Jahre, deshalb ist es wichtig, etwa alle 10 Jahre die Impfungen auffrischen zu lassen. Wenn ein Kind eine Krankheit aber schon einmal durchgemacht hat, bildet es Antikörper die sei ganzes Leben halten. Der Preis hierfür kann aber hoch sein und eventuelle Spätfolgen haben. Früher gab es für manche Erkrankungen auch noch die Schluckimpfung, es wurde ein Stück Zucker verabreicht auf dem der Erreger in Tropfenform verabreicht wurde. Heute wird das aber nicht mehr gemacht, Studien zufolge wurden auf diese Art zu wenige Antikörper gebildet. Es war also kein ausreichender Schutz vorhanden.
Gibt es Risiken beim Impfen?
Ja und nein. Die Impfung ist ein Eingriff in den Körper und das Immunsystem, jeder Eingriff kann natürlich auch Risiken mit sich führen. In den meisten Fällen haben die Kinder an der Einstichstelle eine leichte Rötung oder Schwellung, diese klingt nach ein paar Tagen meist ab. Manche Kinder bekommen auch Fieber, das kann man aber mit einem fiebersenkenden Medikament in den Griff bekommen. Nach ein paar Tagen ist das Kind wieder fit. In den seltensten Fällen kann es zu einem richtigen Impfschaden kommen, dieser kann zu einer Gehirnschädigung führen. Das ist aber so selten, dass es kaum nennenswert ist. Schließlich würde man den Impfstoff sonst sofort vom Markt nehmen!
Die meisten Kinder vertragen die Impfungen sehr gut und deshalb ist es schade, dass so viele Eltern sich gegen eine Impfung äußern. Immerhin riskieren Sie die Gesundheit und das Leben Ihrer Kinder. Den wenigsten ist klar, das ein Kind an Tetanus und Diphtherie sterben kann, und das ein Kind, welches an Kinderlähmung erkrankt im milden Fall ein Leben lang eine Behinderung hat. Es ist einfach unverständlich und deshalb sollte jeder der ein Kind hat darüber nachdenken, ob es für sein Kind so eine Zukunft haben möchte!
April 6, 2010 Keine Kommentare
Warum ist der Norovirus so gefährlich?
Gerade im Moment ist der Norovirus wieder ein sehr großes Thema. Die Arztpraxen werden mit Menschen überflutet, die an Durchfall und Erbrechen leiden. Nur wer weiß, was der Norovirus ist, kann sich davor auch schützen. Das Wichtigste vorweg, der Norovirus ist gerade für Babys, Kleinkinder und ältere Menschen sowie Schwangere sehr gefährlich. Durch die Durchfälle und das Erbrechen kann es zu einem akuten Flüssigkeitsverlust im Körper kommen. Der ganze Kreislauf kann zusammenbrechen!
Wie wird der Norovirus übertragen und was sind die Symptome?
Man steckt sich mit dem Norovirus durch Schmierinfektion aber auch durch Tröpfcheninfektion an. Das heißt, entweder nimmt man ihn mit den Händen auf oder man atmet ihn ein. Die Symptome treten meist schon wenige Stunden nach der Ansteckung auf. Übelkeit, Kopfschmerzen, starkes Erbrechen und wässrige Durchfälle sind die gängigsten Merkmale des Norovirus. Das ganze dauert in der Regel 10 bis 70 Stunden, danach hat man es meist überstanden.
Was richtet der Norovirus im Körper an?
Die Norovirenerreger gelangen von dem Magen-Darm-Trakt in den Darm und dringen dort in die Zellen ein, dort vermehren sich die Viren. Dadurch werden die Zellen im Darm geschädigt, sie sterben ab. Die Folge ist, dass der Nahrung kein Wasser mehr entzogen werden kann, das heißt, die Flüssigkeit landet direkt im Darm. So entsteht der Durchfall. Der Körper versucht jetzt natürlich den Virus los zu werden und reagiert mit Erbrechen. Selbst wenn die Symptome abgeklungen sind, ist der Virus noch bis zu 48 Stunden danach übertragbar und er wird etwa 6 bis 14 Tage nach der Erkrankung immer noch über den Stuhl ausgeschieden.
Wie behandelt man den Norovirus und wie beugt man ihn vor?
Eine wirkliche Behandlung gibt es nicht. Der Arzt kann die Symptome und Bauchkrämpfe mit Medikamenten ein wenig abschwächen. Außerdem wird er bei zu hohem Flüssigkeitsverlust Infusionen geben. Das Wichtigste ist Bettruhe und das Meiden von anderen Menschen, außerdem sehr viel trinken!!! Man muss auf jeden Fall versuchen den Wasserverlust auszugleichen. Um nicht ganz seine Kräfte zu verlieren, ist leichte Kost wie Zwieback anzuraten.
Um niemanden anzustecken und um sich selbst nicht anzustecken ist Hygiene oberstes Gebot. Nach dem Besuch der Toilette sollte man sich die Hände gründlich waschen, und falls man erkrankt ist, desinfizieren. Wer öffentliche Einrichtungen besucht, sollte versuchen sich mit den Händen nicht in das Gesicht zu fahren und vor dem Anfassen von Speisen zuerst die Hände waschen. Wer sich zu Zeiten in denen der Norovirus verstärkt auftritt strikt an Hygiene hält dürfte die Zeit weitestgehend unbeschadet überstehen.
März 29, 2010 Keine Kommentare
Was genau stärkt das Immunsystem?
Nicht nur im Sommer, auch im Winter sollte man sich viel an der frischen Luft bewegen, um so die Widerstandskräfte zu aktivieren. Dies gilt jedoch nicht nur für die Erwachsenen, sondern auch für die Kinder. Mit einfachen Maßnahmen kann man die Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte unterstützen und so das Immunsystem mobilisieren.
Gehen Sie mit Ihrem Kind täglich an die frische Luft – egal, bei welchem Wetter. Es gibt nämlich nicht das falsche Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind viel in der freien Natur bewegt und dies sollte je nach Möglichkeit mindestens zwischen ein bis zwei Stunden pro Tag sein.
Lüften Sie das Kinderzimmer Ihres Kindes gut. Nicht nur morgens nach dem Aufstehen, sondern am besten auch noch kurz vor dem Zubettgehen. Damit das Kind auch gut schlafen kann, sollte die Zimmertemperatur des Nachts nicht mehr als 18°C betragen.
Auch wenn Sie es gut meinen, aber Kinder, die zu warm angezogen sind, erkälten sich definitiv schneller. Dies bedeutet nun nicht, dass Sie Ihrem Kind im tiefsten Winter nur mit einer dünnen Jacke ausstatten sollen. Ihr Kind sollte nicht frieren, aber auch nicht schwitzen. Eine Kontrolle im Nacken zeigt Ihnen auf, wie es um die Temperatur Ihres Kindes bestellt ist.
Viel Bewegung an der Luft fördert das Herz-Kreislaufsystem Ihres Kindes und beugt zudem Haltungs- und Gewichtsstörungen vor. Tollen Sie mit Ihrem Kind auf dem Spielplatz umher, üben Sie sich mit ihm in verschiedenen Ballspielen, besuchen Sie eine Turngruppe oder gehen Sie mit ihm zu Schwimmen. Nichts macht Kindern mehr Spaß als mit den Eltern Vergnügen zu haben.
Reichlich Vitamine und Mineralstoffe, dazu eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung sind wichtig für den Erhalt der Gesundheit. Hierzu zählen viel frisches Obst und Gemüse, Milch, Ballaststoffe sowie Fleisch und Fisch. Weniger sollte Süßes und Fettes auf dem Ernährungsplan stehen.
Laut einer Studie werden zudem Kinder, die gut behütet und glücklich sind deutlich seltener krank. Geben Sie stets Ihrem Nachwuchs das Gefühl, dass Sie das Kind lieben – daher sollten Sie sich viel mit dem Kind beschäftigen und ihm auch zuhören.
März 9, 2010 Keine Kommentare
Bananen und Sanddorn zur Stärkung der Abwehrkräfte
Speziell in der kalten Jahreszeit sollte man darauf schauen, seine Abwehrkräfte zu stärken. Vitamine eignen sich sehr gut um nachzuhelfen. Und damit es auch richtig gut schmeckt, hier ein Tipp für einen Vitamin Cocktail:
Sie brauchen 200 ml Milch, eine klein geschnittene Banane und 1 EL Sanddornmark ( im Reformhaus erhältlich). Alle Zutaten einfach in den Mixer geben, pürieren – fertig.
Dezember 19, 2009 1 Comment
Eisenbedarf in der Schwangerschaft
Der Eisenbedarf in der Schwangerschaft beträgt 30 mg pro Tag. Diese Menge ist mit normaler Ernährung nur schwer zu erreichen. Es gibt deshalb gut bekömmlichen Saft aus Kräuterextrakten in Apotheke un Reformhaus zu kaufen. Er ist besser zur Nahrungsergänzung geeignet, als die meisten Präparate in Tablettenform, weil diese meist unangenehme Verstopfungen hervorrufen und somit eine zusätzliche Belastung für Hämoridenpazienten sind.
Frucht- und Milchsäure sowie Vitamin C helfen dem Körper, Eisen besser aufzunehmen. Fügen Sie Ihren Lebensmitteln deshalb öfters mal einen Spritzer Zitrone bei, das macht z.B. das Schnitzel und den Salat viel frischer und appetitlicher.
Gerbstoffe z.B. in schwarzem Tee verschlechtern die Eisenaufnahme. Auch hier ist ein Tee mit einem Spritzer Zitrone eine gute Lösung. Nicht nur Gerbstoffe, sondern auch Alginate. Alginate sind Bestandteile in Soßenbindern,Puddingpulver, Speiseeis und Instantprodukten, die die Eisenaufnahme stören. Das gleiche gilt auch für Oxalsäure, die in Rabarber und Spinat enthalten ist.
Dezember 18, 2009 Keine Kommentare






